Tote, Verletzte, Vermisste: Feuerdrama in Londoner Hochhaus

Das Hochhaus steht bis zum obersten Stock in Flammen

Nach kurzer Zeit stand des 24-geschössige Gebäude fast komplett in Flammen. Einige Menschen würden noch immer vermisst, so Cundy. "Wir bleiben hier, bis die Arbeit getan ist", sagte ein Sprecher der Londoner Feuerwehr.

Das Feuer brach in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch aus.

Die Feuerwehr teilte mit, dass 65 Menschen aus den Flammen gerettet worden seien.

Die Polizei räumte nahegelegene Gebäude, die von den herabstürzenden Trümmern des Hauses gefährdet waren. Menschen seien aus dem brennenden Gebäude gesprungen. Hin und wieder knallte es in dem Gebäude. Einwohner wurden gebeten, die Gegend nordwestlich vom Hyde Park zu meiden. Die Polizei riegelte alle Wege hermetisch und weiträumig ab. Für Bewohner wurden Notfallzentren eingerichtet. Der Brand in dem Hochhaus ist noch nicht gelöscht.

Als die Londoner an diesem Mittwochmorgen erwachen, versucht die Feuerwehr weiterhin, den Brand unter Kontrolle zu bekommen. In London gebe es sehr viele Hochhäuser, "und wir können nicht dulden, dass die Sicherheit von Menschen durch fragwürdige Anweisungen gefährdet wird, oder, falls wirklich zutrifft, was angedeutet wurde, dass Hochhäuser nicht ordnungsgemäß gewartet und betreut werden". Medienberichten zufolge sollen sich bis zu 600 Menschen in dem Sozialbau befunden haben, als das Feuer ausbrach.

Bürgermeister Sadiq Khan versprach umfassende Aufklärung.

Das Gebäude wurde 1974 erbaut und war von 2014 bis 2016 saniert worden. In dem brennenden Hochhaus hatte es bereits Beschwerden über unzureichenden Brandschutz gegeben. Die Baufirma Rydon reagierte schockiert auf den Hochhausbrand. Sie war für die Sanierung des Hochhauses zuständig. Scotland Yard mühte sich zu versichern, dass es sich nicht um einen Terroranschlag handele. Alle erforderlichen Kontrollen, Bestimmungen im Brandschutz und die sonstigen Sicherheitsstandards seien eingehalten worden, teilte die Firma mit.

Premierministerin Theresa May zeigte sich nach eigenen Worten "tief betroffen von den tragischen Todesfällen". Die Bundesregierung würdigte den Kampf der Rettungskräfte gegen die Flammen. In dem Haus befanden sich auch Stunden nach Ausbruch des Feuers noch immer Menschen, wie die BBC berichtete.

Die Einsatzkräfte waren nach eigenen Angaben innerhalb von sechs Minuten am Ort des Geschehens.

"Die Einsatzzentrale hat gegen 0.50 Uhr zahlreiche Notrufe erhalten, die erste Einheit war um 0.54 Uhr am Einsatzort", erklärte Londons Feuerwehrchefin Dany Cotton. Im Einsatz waren demnach 200 Feuerwehrkräfte und 40 Löschfahrzeuge.

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