Wirtschaft | Apple-Chef bestätigt Fokus auf Roboterauto-Systeme in Autoprojekt

Vergrößern

Das erklärte Unternehmenschef Tim Cook in einem Interview mit Bloomberg.

Gegenüber der Agentur Bloomberg hat Apples Geschäftsführer Tim Cook zugegeben, dass das sogenannte "Project Titan" nach wie vor ein Thema beim iPhone-Hersteller sei. Womöglich handelt es sich nicht um ein "Apple-Car", sondern vielmehr um eine Dienstleistung oder Plattform für autonomes Fahren - Tim Cook stärkt dahingehende Gerüchte, indem er im Interview zusätzliche Aussagen macht: "Ein Zweck autonomer Systeme sind ganz klar selbstfahrende Autos - aber es gibt noch mehr". Natürlich verweigerte er auch eine klare Bestätigung, dass ein Apple Car in der Entwicklung sei. Auch ein Grund, warum Leaks zu Apple-Produkten so begehrt sind, wo sonst möchte man vorab Informationen erhalten.

Berichten zufolge arbeitet das Unternehmen schon seit 2015 an einem hauseigenen Fahrzeug, konzentriert sich inzwischen aber angeblich vorrangig auf die dafür erforderliche Software.

Google hatte bereits 2009 umgebaute Toyotas mit seiner Technologie auf die Straße gebracht um mit der öffentlichen Vorstellung des Projekt ein Jahr später die Autobauer aufgeschreckt. Der Konzern arbeitet selbst an autonomen Systemen - dies sei eine Kerntechnik, die nicht nur für den Fahrzeugsektor relevant ist. Lange Zeit hieß es, dass Apple ein eigenes Auto entwickelt.

Mehrere hundert Ingenieure sollen das Projekt danach verlassen haben und die Fokussierung sei auf die Entwicklung von Software für autonome Fahrzeuge verschoben worden. Seit diesem Frühjahr testet der iKonzern - wie verschiedene andere Tech- und Autofirmen - selbstfahrende Autos in Kalifornien.

Cook betonte, dass er das Autogeschäft vor einem drastischen Umbruch durch autonomes Fahren, Elektroantriebe und Fahrdienste sehe. Apple hatte sich im vergangenen Jahr mit einer Milliarde Dollar am chinesischen Fahrdienst-Vermittler "Didi Chuxing" beteiligt.

Related:

Comments

Latest news

Rodman sorgt für ersten Aufreger in Nordkorea
Unklar ist, ob Rodman auf Kim Jong-un treffen wird oder warum er überhaupt in die kommunistische Dikatur reist. Rodman hat Nordkorea in der Vergangenheit bereits häufiger bereits und dafür heftige Kritik einstecken müssen.

Neonazis sorgen im "Bierkönig" auf Mallorca für Eklat - Spanische Polizei ermittelt
Gut gelaunt singt sie ihre Hits im vollbesetzen "Bierkönig" an der berüchtigten Schinkenstraße im Urlauberort S'Arenal. Darauf aufmerksam gemacht brüllte die Sängerin "Macht sofort die Scheißflagge runter" zu den ungebetenen Gästen.

Digitale Schülerdatei Hier ist Ärger programmiert
Die Leiterin der Grundschule am Koppenplatz in Mitte hat sich schon vor Jahren auf den Weg zu einer papierfreien Schule gemacht. Das dezentrale Konzept sei im Hinblick auf Datenschutz, Datensicherheit und Betriebsbereitschaft zu komplex gewesen, hieß es.

Forstwerkhof in Lenzburg AG brennt lichterloh
Der Brand im Forstwerkhof, der unterhalb der SBB-Bahngleise in Lenzburg liegt, brach um 5 Uhr 45 aus. So ist die Leserschaft dank belmedia immer bestens informiert über Trends und aktuelles Geschehen.

Baby stirbt wegen Gluten- und laktosefreier Mangelernährung
Die Eltern seien verantwortlich für den Tod ihres Kindes, da sie bewusst keinen Arzt aufgesucht hätten, entschied das Gericht. Sein Gesundheitszustand habe sich laufend verändert; manchmal sei der Junge dünner geworden, dann habe er wieder zugenommen.

Other news