Bayern verpflichtete Mittelfeldspieler Tolisso von Lyon

Bayern-Trainer Carlo Ancelotti soll höchstpersönlich zum Hörer gegriffen und Corentin Tolisso sein Interesse an einer Verpflichtung übermittelt haben

Dieser soll in große Fußstapfen treten. Damit wäre er der teuerste Einkauf der Bundesliga.

Entsprechend teuer wurde der Transfer.

Nächste Neuverpflichtung für den FC Bayern: Von Olympique Lyon kommt Mittelfeld-Allrounder Corentin Tolisso - für eine stattliche Ablösesumme von 41,5 Millionen Euro. Der englische Meister FC Chelsea oder Champions-League-Finalist Juventus Turin waren dem Vernehmen nach ebenfalls im Poker dabei.

Der Druck auf Tolisso ist groß - zumal beim FC Bayern eher über bekanntere Kaliber wie Alexis Sanchez (FC Arsenal) oder Marco Verratti (Paris Saint-Germain) als Neuzugänge spekuliert wurde. Zumindest der Italiener Verratti stand aber womöglich gar nicht so im Fokus wie vermutet: Wie aus dem Verein zu hören war, haben die Bayern bislang weder mit dem Spieler selbst noch mit dessen Verein Paris St. Germain über einen Wechsel gesprochen. Präsident Uli Hoeneß hatte bei der Meisterfeier noch von "Granaten" gesprochen, die die Münchner für die neue Saison holen werden. Als solche ist Tolisso (noch) nicht zu beschreiben.

Die Bayern halten große Stücke auf den 22-jährigen Mittelfeldspieler, der in der vergangenen Saison wettbewerbsübergreifend 14 Treffer für Lyon erzielen konnte. Ob nun heute oder doch erst in den kommenden Tagen - Tolisso wird den Weg nach München finden. Sein bislang einziges A-Länderspiel hat er im März gegen Spanien (0:2) bestritten, beim 3:2 gegen England am Dienstagabend stand Tolisso im Kader. Er freue sich "riesig, bei einem der besten Klubs in Europa spielen zu dürfen".

Im Mittelfeld gilt er als vielseitig einsetzbar, selbst sieht er sich am liebsten auf der Achter- oder Sechser-Position. Das könnte ihn inmitten von Arturo Vidal oder Thiago für die Nachfolge von Xabi Alonso auf der Sechserposition prädestinieren. Das ist ein Spieler, der uns und auch dem Trainer von Anfang an sehr gut gefallen hat und interessiert hat. Mit Niklas Süle, Sebastian Rudy (beide aus Hoffenheim) und Serge Gnabry (Bremen) gab es bereits drei namhafte Verstärkungen. Mehr als 100 Millionen Euro Ablöse für einen Marco Verratti von Paris St. Germain oder 25 Millionen Euro Jahresgehalt für Alexis Sanchez vom FC Arsenal - da sagen auch die finanzstarken Münchner (noch) nein.

Der Nationalspieler kostete beim Transfer von Schalke nach Wolfsburg 43 Millionen Euro. Junior Mendoza, Berater des 26 Jahre alten Brasilianers, traf laut "Gazzetta dello Sport" in Turin Juves Geschäftsführer Giuseppe Marotta.

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