CIA hackt offenbar schon seit Jahren WLAN-Router

So arbeitet das CIA-Tool

Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat am Donnerstag ein weiteres Paket geheimer Spionagewerkzeuge der CIA veröffentlicht.

Der US-Geheimdienst Central Intelligence Agency (CIA) hackt offenbar schon seit Jahren WLAN-Router, um die Internetaktivitäten bestimmter Ziele zu überwachen. Deren Echtheit wurde bislang allerdings nicht bestätigt. Dafür nutzt er etwa eine Software, die den Codenamen "Cherry Blossom" trägt und die Firmware von Routern und Access-Points so verändert, dass sämtlicher Datenverkehr ausgespäht und manipuliert werden kann. Ziel waren nicht nur Privathaushalte, sondern auch öffentliche WLAN-Hotspots in Hotels, Restaurants oder an Flughäfen sowie WLAN-Router, die in Unternehmen verwendet werden. Diese wiederum sollen Anfälligkeiten in Anwendungen oder dem Betriebssystem des Überwachungsziels ausnutzen.

Das Dokument, welches noch einer finalen Prüfung unterzogen wird, ist auf der Webseite WikiLeaks aufgetaucht und Teil der geleakten Serie über das Treiben der Elite-Hackergruppe der CIA. Bei einigen Geräten sei dies auch aus der Ferne und somit ohne physischen Zugriff auf das Gerät möglich. Sie kommunizieren über das Internet mit einem Befehlsserver (CherryTree), der Gerätestatus und sicherheitsrelevante Informationen in einer Datenbank speichert.

Aus diesen Daten wird laut Wikileaks schließlich eine Mission mit bestimmten Aufgaben zusammengestellt. Sofern dei Dokumente echt sidn, belegen sie zudem, dass die CIA sogar VPN-Verbindungen einrichten kann, die ihren Mitarbeitern Zugriff auf alle Clients im Netzwerk hinter einem der kompromittierten Router ermöglichen. In den letzten Jahren sorgten dementsprechend auch Angriffe auf Home-Router immer wieder für Schlagzeilen und richteten Schäden an.

Die Router-Hintertüren sollen in Geräten der Hersteller Asus, Belkin, Buffalo, Dell, D-Link, Linksys, Motorola, Netgear, Senao und US Robotics eingebaut worden sein, andere Hersteller werden in dem CIA-Dokument nicht genannt.

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