Deutsches Preisniveau 3,6 % über EU-Durchschnitt

Fakten- Preisunterschiede in der EU Wo das Leben billiger ist

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war das Preisniveau in den meisten direkten Nachbarstaaten wie schon in den vergangenen Jahren höher als in Deutschland. Das niedrigste Preisniveau verzeichnete im Jahr 2016 Bulgarien (56 Prozent des EU-Durchschnitts), vor Ungarn (67 Prozent), Polen (68 Prozent) und Rumänien (69 Prozent).

Mit Abstand am teuersten war das Leben innerhalb der EU erneut in Dänemark (38,7 Prozent über dem Durchschnitt), gefolgt von Irland (plus 24,6 Prozent). Am teuersten innerhalb der EU ist es laut Statistik in Dänemark. Darauf folgten Irland (125%), Luxemburg und Schweden (je 124%), Finnland und das Vereinigte Königreich (je 121%). Insgesamt erreicht Österreich ein Preisniveau von 107 Prozent des EU-Durchschnitts.

Dienstleistungen von Hotels und Restaurants waren 2016 in Dänemark (144 Prozent) dreimal so teuer wie in Bulgarien (44 Prozent). Unterhaltungselektronik ist am teuersten in Dänemark (115 Prozent) und am billigsten in Polen (86 Prozent), Österreich liegt bei 101 Prozent des EU-Schnitts. In Deutschland lag es bei 95% des EU-Durchschnitts. Dort zahlen die Menschen fast 62 Prozent mehr für ihren Lebensunterhalt als der durchschnittliche EU-Bürger.

Geringe Unterschiede gibt es dagegen in den Bereichen Unterhaltungselektronik, private Verkehrsmittel und Bekleidung.

Bekleidung ist am teuersten in Schweden (136 Prozent) und am günstigsten in Bulgarien (81 Prozent), Österreich kommt auf 102 Prozent. Am höchsten waren die Lebenshaltungskosten in Europa in der Schweiz (plus 61,5 Prozent), die kein EU-Mitglied ist. Die Preise sind in Bulgarien (48 Prozent des EU-Durchschnitts) und Rumänien (52 Prozent) am niedrigsten.

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