Deutschland sichert 4,8 Millionen Jobs in EU

Studie Deutschland sichert 4,8 Millionen Jobs in EU

Anlass der Untersuchung ist die anhaltende Kritik am deutschen Leistungsbilanzüberschuss.

Die deutsche Wirtschaft ist einer Studie zufolge dafür verantwortlich, dass in den anderen Staaten der Europäischen Union fast 4,8 Millionen Jobs gesichert werden. Auftraggeber war die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw). Grund dafür sei die deutsche Nachfrage nach Vorleistungen und Industriegütern, geht aus der am Freitag veröffentlichten Analyse des Schweizer Wirtschaftsforschungs- und Beratungsunternehmen Prognos hervor. Würde sich die deutsche Wettbewerbsfähigkeit verschlechtern, würde das die Wirtschaftsleistung in der gesamten EU schwächen, heißt es in dem Gutachten. Hauptlieferanten seien die Niederlande, Frankreich und Belgien, gefolgt von Italien, Polen und Tschechien. Allein die Nachfrage der deutschen Industrie nach Vorleistungs- und Investitionsgütern sichere etwa 3,4 Millionen Jobs in anderen europäischen Staaten.

Warum Deutschland jetzt mehr in Europa investieren sollte. Sie können nicht nur mehr Produkte dorthin verkaufen, sondern auch ihren eigenen Bedarf an deutschen Produkten günstig decken. Angesichts dieser Ergebnisse fordert Brossardt, "die Scheindiskussion um angebliche negative Effekte des deutschen Leistungsbilanzüberschusses zu beenden". Auch US-Präsident Donald Trump ist dies ein Dorn im Auge.

Für fast alle Mitgliedstaaten ist Deutschland der wichtigste oder zweitwichtigste Exportmarkt, schreibt Prognos. Die USA beispielsweise haben umgekehrt ein Exportdefizit von 478 Milliarden Dollar.

Related:

Comments

Latest news

Verbraucherschützer fordern im Abgasskandal weitergehende Zusagen für VW-Kunden
Trotzdem sei man einem fairen Umgang mit den EU-Konsumenten näher als im September, als der Dialog mit VW aufgenommen worden war. Im VW-Abgasskandal verlangen Verbraucherschützer weiter reichende Zusagen des Autokonzerns für betroffene Kunden.

Russisches Ministerium: IS-Anführer al-Bagdadi möglicherweise tot
Die US-Regierung hat gegen ihn ein Kopfgeld in der Höhe von 25 Millionen US-Dollar ausgelobt. Der Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat , Abu Bakr al-Bagdadi ist möglicherweise tot.

Puel in Southampton entlassen
Demnach könnte der Waliser und ehemalige Spieler von Manchester United seine ersten Schritte als Cheftrainer bei den Saints wagen. Puel war in Nizza Vorgänger des Schweizers Lucien Favre gewesen.

Microsofts neue Surface-Modelle in Deutschland verfügbar
Windows 10 S soll Nutzern ein schnelles und sicheres Betriebssystem bieten, das gleichzeitig die Akkulaufzeit von Laptops schont. Der Surface Dial ist ein neues Bedienwerkzeug zum intuitiveren Scrollen, Zoomen und Navigieren sowie Schnellzugriff-Funktionen.

Weiter keine Entscheidung im Prozess gegen Bill Cosby
Nur wenige Größen der US-Entertainmentbranche sind im öffentlichen Ansehen derart tief abgestürzt wie Cosby. Insgesamt soll es 57 Frauen geben, die dem Amerikaner vorwerfen, sie sexuell missbraucht zu haben.

Other news