Leben in Deutschland etwas teurer als im EU-Schnitt

Bargeld Verbraucher in Deutschland bekommen etwas weniger für ihren Euro als im EU-Schnitt

Bei den europäischen Staaten außerhalb der EU mussten die Verbraucher in der Schweiz (+ 61,5 Prozent), in Island (+ 47,0 Prozent) und in Norwegen (+ 39,6 Prozent) noch tiefer in die Tasche greifen als in Dänemark, teilten die Statistiker weiter mit. Dies geht aus Zahlen des EU-Statistikamtes Eurostat vom Donnerstag hervor. In den meisten Nachbarländern wie Frankreich, Österreich, Dänemark und den Niederlanden war das Preisniveau allerdings noch höher als in der Bundesrepublik. Insgesamt erreicht Österreich ein Preisniveau von 107 Prozent des EU-Durchschnitts. Nur in Polen und der Tschechischen Republik waren die Lebenshaltungskosten niedriger.

Im Jahr 2016 war das Preisniveau eines vergleichbaren Warenkorbs von Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken im teuersten Mitgliedstaat mehr als doppelt so hoch wie im günstigsten. In Österreich erreichte das Preisniveau von Alkohol und Tabak 91 Prozent des EU-Schnitts. Das niedrigste Preisniveau wurde 2016 in Bulgarien (56% des Durchschnitts) verzeichnet, das höchste hingegen in Irland (175%).

Dienstleistungen von Hotels und Restaurants waren 2016 in Dänemark (144 Prozent) dreimal so teuer wie in Bulgarien (44 Prozent).

Geringe Unterschiede gibt es dagegen in den Bereichen Unterhaltungselektronik, private Verkehrsmittel und Bekleidung. Unterhaltungselektronik ist am teuersten in Dänemark (115 Prozent) und am billigsten in Polen (86 Prozent), Österreich liegt bei 101 Prozent des EU-Schnitts. Auch Bekleidung ist eine Produktgruppe, in der die Preisunterschiede zwischen den Mitgliedstaaten weniger stark ausgeprägt waren, wobei Bulgarien (81% des Durchschnitts) am preiswertesten und Schweden (136%) am teuersten war (Deutschland: 103%). Die Preise für private Verkehrsmittel reichten von 146 Prozent in Dänemark bis 78 Prozent in Tschechien, Österreich liegt hier genau im EU-Schnitt. Österreich liegt mit 107 Prozent an zehnter Stelle.

Related:

Comments

Latest news

Nach Brandkatastrophe: May kündigt "sorgfältige Untersuchung" an
Die Londoner Feuerwehr teilte mit, das Feuer reiche von der zweiten Etage bis ganz nach oben zum Dach des 27-stöckigen Gebäudes. Feuerwehr-Chefin Dany Cotton sagte, die Rettungskräfte gingen nicht davon aus, noch jemanden lebend in dem Hochhaus zu finden.

Neues Geld für Griechenland - Bundestag muss prüfen
Der Internationale Währungsfonds (IWF) fordert schon jetzt Schuldenerleichterungen für das Land. Mehrere Nachrichtenagenturen melden, es gehe um ein Gesamtvolumen von 8,5 Milliarden Euro .

Air-Berlin-Großaktionär Etihad bricht Gespräche mit Tui über Ferienflieger ab
Dann müssten nämlich - neben den Altschulen und der ungünstigen Kostenstruktur - auch kartellrechliche Fragen geklärt werden. Der Eindruck: Mit Air Berlin geht es bergab, wenn nicht bald Hilfe in Form eines neuen Eigentümers kommt.

Helene Fischer: Chart-Ärger um das neue Album!
Nachdem sich die Band zunächst offenbar noch die Chartspitze teilen musste, ist nun klar, wer die Nase vorn hat. Helene Fischer hat also mehr CDs verkauft, Kraftklub machte allerdings größeren Umsatz.

Hamilton in Montreal auf Pole Position
Der Ferrari-Star hatte das Gefühl, nicht das Optimum herausgeholt, beziehungsweise sein Pulver etwas zu früh verschossen zu haben. Nur zwei Wochen nach der silbernen Tristesse von Monaco ohne Podestplatz herrschte im deutschen Werksteam riesige Erleichterung.

Other news