Lyoness Open: Sepp Straka vor Sensation

GOLF- PGA Lyoness Open 2017

Der österreichische Golfprofi Sepp Straka ist am Schlusstag der Lyoness Open in Atzenbrugg (Bezirk Tulln) vom zweiten auf den siebenten Platz zurückgefallen. Der 22-jährige Steirer kam zwar in Atzenbrugg über Platz 43 nicht hinaus, hatte davor aber sein US-Studium beendet, die anstrengenden NCAA Finals gespielt und war mit Sommergrippe angereist. Während der weiterhin solide spielende Straka im nordwestlich von Wien liegenden Diamond Country Club mit der 70 seine dritte Runde unter Par schaffte, ging es für Wiesberger nach einer bitteren 74 hingegen zurück auf Platz 15. Schon auf der zwei handelte sich der Österreicher mit einem Doppelbogey aber den Rückstand ein, der ihn früh aus dem Kampf um den erhofften Heimsieg nahm. Platz sieben und 25.800 Euro Preisgeld waren dennoch sein bislang größter Erfolg. Während Wiesberger zunächst weiter fehlerlos blieb, kamen für Straka und Schwab schon auf der zwei (Par 3) die ersten Schlagverluste. "Ob ich das wirklich mache, entscheide ich später", ließ Straka offen.

Bei den Golf Lyoness Open spielt ein Österreicher um den Sieg. "Ich wusste ja, dass ich momentan ganz gut Golf spiele", gab sich der 1,93 Meter große Longhitter cool. "Ich habe mich danach aber wieder gut erfangen".

Wiesberger und Überraschungsmann Straka waren gleichauf in den "Moving Day" gegangen. Aber nicht wie erwartet Aushängeschild Bernd Wiesberger, sondern Sepp Straka kämpft beim Turnier der European Tour noch um den Sieg. Aber der schlechte Start durch einen extrem schlechten Schlag war ein Knick in der Moral. "Das wären aber eher die ersten zwei Runden hier gewesen".

Als sich Straka im 22. und letzten Dreier-Flight des Tages auf die Schlussrunde machte, war Matthias Schwab fast schon wieder im Clubhaus. "Das ist kein Beinbruch, ich bin besser gestartet als bei meinem Sieg 2012", sagte der 31-Jährige.

Und doch werde Bernd Wiesberger nicht alles von grundauf ändern. "Sowas darf einfach nicht passieren", sagte Schwab.

Noch während das Turnier noch lief, saß Schwab schon im Auto nach Ulm, wo am Montag mit Coach Willi Hoffmann an den langen Schlägen gearbeitet wird. Der Steirer setzt seine Profikarriere nun mit sieben Turnieren der Challenge-Tour fort, nächster Auftritt ist kommende Woche in Frankreich.

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