Millionen Smartphones waren laut Experten für Hacker offen — Samsung-Domain abgelaufen

Veraltete Samsung Apps als Risiko Millionen Smartphones in Gefahr

Dabei handelt es sich um die Domain ssuggest.com, auf welche die früher auf Samsung-Smartphones vorinstallierte App "S Suggest" zugegriffen hatte. Über diese wurden den Nutzern regelmäßig neue oder lohnenswerte Apps vorgeschlagen. Es ging schlicht darum, dass vergessen wurde, die Registrierung einer Domain, über die kritische Daten flossen, zu verlängern. Diese App sollte Nutzern andere, populäre Apps vorschlagen, um den Umfang des Smartphones besser nutzen zu können. Im Jahr 2014 beendete Samsung die Unterstützung von S Suggest.

Der Sicherheitsforscher plant, die Domain wieder an Samsung zurückzugeben und hofft, dass das Unternehmen sie nicht nochmal verliert. Hinzu kommt, dass es der koreanische Hersteller versäumte, die Rechte an der Domain zu verlängern, was zur Folge hatte, dass sie mehr oder weniger für jedermann offen war.

Glücklicherweise sicherte sich der Sicherheitsforscher João Gouveia, CTO bei Anubis Labs, die Domain und wies auf die Sicherheitslücke hin. Wie er anschließend feststellen musste, wäre der potenzielle Schaden einer "feindlichen" Übernahme enorm: In nur 24 Stunden generierte die Seite 2,1 Millionen einzigartige Zugriffe.

Theoretisch hätten so Betrüger die Chance gehabt, Schadsoftware über S Suggest unter die Vorschläge zu schleusen, die nach einer Installation des entsprechenden Vorschlags ohne das Wissen des Nutzers gegriffen hätte.

Gegenüber den Magazin Motherboard äußerte sich Samsung zu der Gefahrenzone und gab zu Protokoll, dass es Betrügern nicht möglich gewesen wäre, vollständige Kontrolle über das Smartphone zu erlangen oder Schadsoftware auf den Geräten installieren zu können. Darunter befanden sich etwa Möglichkeiten zum Neustarten des Smartphones und die Berechtigung, Apps zu installieren. Folglich hätte kein Sicherheitsrisiko bestanden.

Related:

Comments

Latest news

Deutsches Preisniveau 3,6 % über EU-Durchschnitt
Dienstleistungen von Hotels und Restaurants waren 2016 in Dänemark (144 Prozent) dreimal so teuer wie in Bulgarien (44 Prozent). Geringe Unterschiede gibt es dagegen in den Bereichen Unterhaltungselektronik, private Verkehrsmittel und Bekleidung.

Deutschland sichert 4,8 Millionen Jobs in der EU
Danach sorgt die Nachfrage aus Deutschland für Wertschöpfung und Beschäftigung in ganz Europa im Umfang von 4,8 Millionen Jobs . Weitere Links zum Thema Von der deutschen Industrie und Importnachfrage profitieren demnach vor allem die Nachbarländer.

Beide Töchter kommen nicht zur Beerdigung
Sie arbeitet in Oregon im Gesundheitsamt und bedauert eigenen Aussagen zufolge sehr, nicht an der Zeremonie teilnehmen zu können. Auch Christine Kaufmanns Enkel, der 14-jährige Raphael wird demnach am Freitag nicht auf dem Friedhof dabei sein.

Verdächtiger wurde vor Londoner Parlament festgenommen
Bei dem Terrorangriff waren sechs Menschen ums Leben gekommen und Dutzende Menschen verletzt worden. Vor dem Parlament in London ist heute ein mit einem Messer bewaffneter Mann festgenommen worden.

Lenovo Moto E4 und Moto E4 Plus: Release, Preis und mehr
Alle Informationen zu Preis, Verfügbarkeit und den technischen Daten haben wir in diesem Artikel für Sie zusammengefasst. Auch die Frontkamera ist identisch und bietet 5 Megapixel mit einer f/2.2 Blende, einem 1.4 µm Sensor und LED-Blitz.

Other news