Offenbar Ermittlungen gegen Trump aufgenommen

US-Präsident Trump erwägt laut einem Vertrauten nach FBI-Chef Comey auch den in der Russland-Affäre eingesetzten Sonderermittler Mueller zu feuern. Laut CNN wird dem Präsidenten

Über seine Unterredungen mit Trump sagte der frühere republikanische Senator aus Alabama, er müsse seiner Pflicht genüge tun, deren Vertraulichkeit zu wahren.

Comey hatte in der vergangenen Woche vor dem Geheimdienst-Ausschuss des US-Senats beschrieben, wie Trump bei einem Vier-Augen-Gespräch versucht habe, ihn von davon zu überzeugen, Ermittlungen gegen Trumps früheren Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn fallen zu lassen.

Der ehemalige FBI-Direktor James Comey wird vor Beginn seiner Anhörung vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats vereidigt.

Trump hatte den Rauswurf Comeys unter anderem mit den Russland-Ermittlungen begründet. Neben der Russland-Affäre verfolgen Trump-Gegner einen zweiten Strang vor Gerichten, der sich mit den Geschäftsverflechtungen des Präsidenten beschäftigt. Comey hatte erklärt, die Öffentlichkeit wisse längst nicht alles über Sessions' Russland-Kontakte. Sessions sagte, diese Treffen seien in jeder Hinsicht angemessen gewesen.

Sessions (70), einer der wichtigsten Wahlkampfhelfer von US-Präsident Donald Trump, hatte im Bestätigungsverfahren für den Ministerposten zwei Treffen mit Russlands Botschafter Sergej Kisljak verschwiegen und erst später zugegeben.

Wie hat Russland die US-Wahl 2016 beeinflusst, und wusste Donald Trumps Team davon? Comey erklärte, er sei darauf nicht eingegangen.

20 Jahre lang gehörte Sessions dem Senat an. "Ich lese das nicht einmal".

Einem Bericht der Washington Post zufolge soll der Sonderermittler in der Russland-Affäre, Robert Mueller, Ermittlungen gegen US-Präsident Donald Trump persönlich aufgenommen haben. Sessions bekräftigte aber in der Anhörung, dass er Comeys Entlassung wegen der internen Zustände beim FBI befürwortet habe.

Zuletzt hatte es aus dem Umfeld des Präsidenten geheissen, Trump erwäge eine Entlassung Muellers.

Mit dem schweigsamen Auftritt des Justizministers im Kongress ist nun auch den wohlwollenden Parlamentariern deutlich geworden, dass vom Weißen Haus keine Kooperation zu erwarten ist.

Comey hatte ausgesagt, dass Sessions nicht reagiert habe, als er ihn als seinen direkten Vorgesetzten gebeten habe, mit dem Präsidenten nicht mehr alleine reden zu wollen, weil er sich unter Druck gefühlt habe.

Erstmals gerät nun auch der US-Präsident ins Visier des Sonderermittlers Robert Mueller. Zu laufenden Ermittlungen könne er sich nicht äußern.

Sessions sagte, er sei als Chefankläger von Trump niemals zu irgendetwas Illegalem aufgefordert worden. "Ich weiß, andere haben eine andere Agenda, aber diese Agenda ist eine, die ich teile". Bisher ist unklar, wie weit die russischen Manipulationsversuche gingen - laut Medienberichten sind Hacker-Attacken in 39 der 50 Bundesstaaten festgestellt worden - und ob Trumps Wahlkampfteam dabei mithalf. Er werde seine Ehre gegen solche "niederträchtigen und falschen Vorwürfe" verteidigen. Er habe sich sowohl während des Wahlkampfs als auch während des Auswahlprozesses zum Minister und dann als Justizminister stets an höchste Standards gehalten.

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