Rate fällt auf 1,4 Prozent

Die Inflationsrate im Euro-Raum ist im Mai deutlich gefallen.

Brüssel Die Inflationsrate in der Euro-Zone ist im Mai auf ein Jahrestief gefallen. Im April lag die Teuerungsrate mit 1,9 Prozent noch in dem von der EZB gewünschten Rahmen, die mittelfristig Werte von knapp unter zwei Prozent anstrebt.

Der stärkste Aufwärtsimpuls für die jährliche Inflation im Euroraum kam von den Teilindizes Kraftstoffe für Verkehrsmittel (+0,19 Prozentpunkte, Pp.), Beherbergungsdienstleistungen (+0,07 Pp.) und Flüssige Brennstoffe (+0,06 Pp.), während Telekommunikation (-0,10 Pp.), Bekleidungsartikel (-0,06 Pp.) und Sozialschutz (-0,04 Pp.) am stärksten senkend wirkten. Eurostat bestätigte damit vorläufige Zahlen. Sie sank von 1,2 auf 0,9 Prozent. Deutlich teurer als vor einem Jahr war im Mai nach wie vor Energie - allerdings waren hier die Preissteigerungen in den Vormonaten wesentlich kräftiger ausgefallen. Industriell gefertigte Güter waren dagegen nur 0,3 Prozent teurer.

Das Inflationsgefälle im Euroraum ist nach wie vor hoch. Es reicht von Nullinflation in Irland über 1,4% in Deutschland bis hin zu 3,5% in Estland. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt eine Inflation von knapp 2 Prozent an, bei der sie die Stabilität der Währung als gewährleistet ansieht. Die Notenbank wagte jüngst lediglich einen Mini-Schritt in Richtung Kurswende: Sie strich die Option auf noch tiefere Zinsen aus ihren Standardformulierungen und bewertete die Konjunktur etwas optimistischer. Höhere Zinsen dämpfen tendenziell den Preisanstieg, weil sie Kredite verteuern und das Sparen attraktiver machen.

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