Real Madrid gewinnt die Champions League

Real Madrid gewinnt die Champions League

Beim Duell des besten Angriffs gegen die beste Abwehr stehen aber nicht nur die beiden DFB-Stars ganz besonders im Fokus.

Cristiano Ronaldo schoss Real Madrid mit seinen zwei Treffern zum Titel, wurde zum "Man of the Match" gekürt und holte sich die Champions-League-Torjägerkanone (12 Treffer) zum fünften Mal in Serie. Real ist unüberwindlich, wenn es darum geht zu gewinnen, gewinnen, gewinnen und gewinnen.

Cardiff - Toni Kroos und Cristiano Ronaldo feiern die Krönung einer Ära bei Real Madrid. Kroos stabilisiert das Mittelfeld, ist bei den Standards ein gefährlicher Vorbereiter.

Erstmals in der Geschichte der Champions League schafft es mit Real Madrid ein Verein, die Trophäe in zwei aufeinanderfolgenden Jahren zu gewinnen.

Auf jeden Fall ist Kroos der erfolgreichste Spieler Deutschlands unter den noch aktiven Fußballern.

Mit nun sieben Endspielniederlagen bei neun Teilnahmen hat der Klub seinen bitteren Rekord ausgebaut. Als erster Spieler knackte er die 100-Tore-Marke in Europas Elite.

Nur zwei Spieler sind hingegen dabei, deren Teams es nicht ins Halbfinale geschafft haben: Lionel Messi vom FC Barcelona und Robert Lewandowski vom FC Bayern. "Es wird ein spezieller Moment". "Ich betrachte mich immer als Favorit, Real muss immer als Favorit gelten", sagte der 32-Jährige. Juventus, zuvor gefeiert als taktisches Nonplusultra, wurde in der zweiten Halbzeit geradezu überrollt von Reals "Klasse, Stärke und Glauben an den Sieg", wie der weiterhin unvollendete Torwart Gigi Buffon einräumte.

Außerdem wird die Partie, so wie alle anderen Spiele der Champions League auch, natürlich auf Sky gezeigt. "Neulich wurde mir bewusst, dass ich fast drei Generationen auf dem Fußballplatz erlebt habe", sagt Buffon. Der Pay-TV-Sender überträgt Juventus gegen Real ab 17:30 Uhr auf Sky Sport 1 HD in hochauflösender Bildqualität.

Zidane war einst Co-Trainer unter Carlo Ancelotti bei Madrid. Wichtig ist Bale aber vor allem das Ergebnis. Drei Triumphe in vier Saisons dokumentieren eine Ausnahmestellung der "Königlichen," die es seit Gründung der Champions League vor 25 Jahren noch nie gab. Das glückte zuvor Nicolas Anelka (2000/Paris) und Angelo Di Livio (1996/Rom).

2001 kam er damals für die Rekordsumme von 53 Millionen Euro von Parma zu Juve, wurde 2006 Weltmeister, gewann viermal den Cup, einmal den Uefa-Cup. Im Weltmeisterduell mit Khedira konnte der 27-Jährige das Finale in Cardiff deutlich mehr prägen als sein deutscher Kollege. "Ich kann nicht oft genug sagen, wie sehr ich die Champions League für Juventus gewinnen will", sagt Higuaín. Der Kroate jubelte beim Endspielsieg des FC Bayern 2013 gegen Dortmund als Torschütze.

Für Real war es der insgesamt sechste Champions-League-Titel (Statistik: Alle Sieger). Italienische Defensivkunst trifft auf spanischen Offensivgeist. Es ist der dritte verlorene Final mit Juve - bereits 2003 und 2015 trennte ihn nur noch ein Spiel vom Champions-League-Titel.

Nach dem Seitenwechsel diktierte Real klar das Geschehen und gab in der 54. Minute durch Luka Modric einen ersten - von Juve-Goalie Gianlugi Buffon parierten - Warnschuss ab.

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