Ronaldo will Spanien wegen Steueranzeige verlassen

Der Grund soll Ronaldos Verärgerung über die Anklage wegen Steuerhinterziehung sein.

Der des Steuerbetrugs verdächtigte Weltfußballer Cristiano Ronaldo will seine Wahlheimat Spanien nach Medienberichten aufgrund drohender Schwierigkeiten mit der Justiz verlassen.

Nach Informationen der Zeitung soll Ronaldo (32) Real-Präsident Florentino Perez bereits mitgeteilt haben, dass er den spanischen Rekordmeister verlassen werde. Perez kündigte seinerseits an, alles zu versuchen, damit Ronaldo seinen Vertrag bis 2021 erfüllt.

An Interessenten für "CR7" mangelt es nicht: Sein ehemaliger Verein Manchester United mit Jose Mourinho wird immer wieder mit Ronaldo in Verbindung gebracht, auch der Scheich-Klub Paris St. Germain gilt als möglicher Abnehmer für ihn - und könnte auch das nötige Kleingeld zur Hand haben.

Zuvor hatte Ronaldo noch den Eindruck erweckt, das leidige Thema während der Mini-WM vom portugiesischen Team fernhalten zu wollen. Er habe ein "ruhiges Gewissen", sagte er zuletzt und schrieb auf seinem Instagram-Account: "Manchmal ist Schweigen die beste Antwort".

Nach den Schlagzeilen in der Heimat ist aber das Gegenteil der Fall. Diese beschuldigt den vierfachen Weltfussballer, zwischen 2011 und 2014 über Briefkastenfirmen auf den britischen Jungferninseln und in Irland 14,7 Millionen Euro Steuern am spanischen Fiskus vorbeigeschleust zu haben.

Auf Real Madrids Superstar Cristiano Ronaldo kommen unruhige Zeiten zu. Im Schuldfall drohen Ronaldo mindestens sieben Jahre Haft. Das meldet zumindest portugiesische Sporttageszeitung "A Bola".

Wer kann sich Ronaldo leisten?

Am ersten Trainingstag ließ Ronaldo aber zunächst mal Bilder sprechen. Am Tag vor der Anklageerhebung hatte der 62-Jährige noch Optimismus verbreitet und die eigenen Ambitionen unterstrichen.

Wo viele Spieler, beispielsweise die der Deutschen Fußballnationalmannschaft, den Sommer für eine etwas längere Pause nutzen und dankbar sind, nicht beim Confed Cup antreten zu müssen, denkt "CR7" nicht über eine Pause nach.

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