Schweizer Konsumenten zahlen 60 Prozent mehr als im EU-Schnitt

Preisniveaus Unterschiede fast bis zum Dreifachen zwischen den EU-Mitgliedstaaten

Am teuersten ist das Leben innerhalb der EU mit einem Aufschlag von 38,7 Prozent in Dänemark, mit einigem Abstand gefolgt von Irland (plus 24,6 Prozent).

In den meisten direkten Nachbarländern wie Frankreich, Österreich, Dänemark und den Niederlanden war es allerdings höher.

Wiesbaden (ots) - Das Preisniveau der privaten Konsumausgaben in Deutschland lag im Jahr 2016 um 3,6 % über dem Durchschnitt der 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU). Dies geht aus Zahlen des EU-Statistikamtes Eurostat vom Donnerstag hervor.

In osteuropäischen Ländern liegen die Preise dagegen mitunter drastisch unter dem EU-Schnitt.

Lediglich in Polen und der Tschechischen Republik waren die Lebenshaltungskosten niedriger. In Deutschland lag es bei 95% des EU-Durchschnitts. Die Preise für private Verkehrsmittel reichten von 146 Prozent in Dänemark bis 78 Prozent in Tschechien, Österreich liegt hier genau im EU-Schnitt.

Dienstleistungen von Hotels und Restaurants waren 2016 in Dänemark (144 Prozent) dreimal so teuer wie in Bulgarien (44 Prozent). Auch Bekleidung ist eine Produktgruppe, in der die Preisunterschiede zwischen den Mitgliedstaaten weniger stark ausgeprägt waren, wobei Bulgarien (81% des Durchschnitts) am preiswertesten und Schweden (136%) am teuersten war (Deutschland: 103%).

Am höchsten waren die Lebenshaltungskosten in Europa in der Schweiz (plus 61,5 Prozent), die kein EU-Mitglied ist. Das niedrigste Preisniveau verzeichnete Bulgarien (56 Prozent des EU-Durchschnitts) vor Ungarn (67 Prozent), Polen (68 Prozent) und Rumänien (69 Prozent). Die Preise sind am niedrigsten in Bulgarien (48 Prozent) und Rumänien (52 Prozent des EU-Durchschnitts).

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