US-Behörden ermitteln gegen Erdogan-Sicherheitsleute!

Der türkische Staatschef Erdogan und US-Präsident Trump im Mai bei ihrem Treffen im Weißen Haus

Erdogan reagierte empört auf die Haftbefehle und kündigte Widerstand an.

Dem Diplomaten sei übermittelt worden, dass der Erlass der Haftbefehle durch die US-Behörden falsch und parteiisch sei sowie die rechtliche Grundlage dafür fehle, teilte das Ministerium mit.

Nach den Zusammenstößen zwischen türkischen Personenschützern und Demonstranten beim USA-Besuch von Präsident Recep Tayyip Erdogan gibt es Konsequenzen für die Sicherheitsleute.

Ihnen wird vorgeworfen, im Mai vor der türkischen Botschaft in Washington auf friedliche kurdische Demonstranten eingeschlagen zu haben. Washingtons Polizeichef Peter Newsham begründete die Haftbefehle mit dem aggressiven Auftreten der Leibwächter. Der US-Botschafter in Ankara wurde zu einem Gespräch ins türkische Außenministerium geladen. Videobilder sollen zeigen, dass direkt von Erdogans Wagen aus die Order kam, auf die Demonstranten loszugehen. Die zwölf Leibwächter seien in Videoaufnahmen eindeutig identifiziert worden. Die Polizei sucht ihn ebenso wie Servet Erkan, der US-Medien zufolge einer der wichtigsten Bodyguards in Erdogans Umgebung ist und bei dem Gewaltexzess beteiligt gewesen sei. Diese habe es zugelassen, dass sich "Terroristen" ihm auf 50 Meter hätten nähern können, sagte Erdogan. Es sei nur darum gegangen, ihn zu schützen, sagte Erdogan.

"Was ist das für ein Gesetz, was ist das für eine Justiz?", fragte Erdogan, der im eigenen Land tausende Richter, Journalisten und Aktivisten unter fadenscheinigen Begründungen ins Gefängnis werfen ließ.

Eine Sprecherin von US-Außenminister Rex Tillerson sagte am Donnerstag, die USA würden keinesfalls dulden, dass Einzelne Gewalt anwendeten, um die Redefreiheit und die Freiheit legitimer politischer Meinungsäußerung in den USA zu unterdrücken. Sie räumte ein, dass den Verdächtigen nur der Prozess gemacht werden kann, wenn sie in die USA einreisen.

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