USA verkaufen Katar trotz diplomatischer Krise Kampfjets

Ein Kampfjet beim Start

Der Verkauf war seit längerem vorbereitet worden. Hintergrund ist auch der harte Kurs Saudi-Arabiens gegen den Iran, den Katar nicht mitträgt. Die arabischen Staaten beschuldigen Katar, Terrororganisationen zu unterstützen.

Zuvor hatte Saudi-Arabien, einer der engsten US-Verbündeten, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Ägypten ihre Beziehungen zu Katar eingestellt und Wirtschaftssanktionen verhängt.

Die doppelzüngige US-Außenpolitik erreicht wieder einmal einen Höhepunkt: Während US-Präsident Trump den Kataris vorwirft, islamistische Terrorgruppen zu finanzieren und deshalb auch die Blockade des Golfemirats zumindest gutheißt, verkauft man dennoch Kampfjets an das Land. Die diplomatischen Beziehungen zu Katar wurden abgebrochen, der Flug- und Schiffsverkehr unterbrochen. Verteidigungsminister James Mattis unterzeichnete am Mittwoch eine entsprechende Vereinbarung mit dem katarischen Kollegen Khalid al-Attiyah. Das Außenministerium in Washington gab dem Deal im vergangenen November grünes Licht.

Das Pentagon hingegen erklärte diesbezüglich, das Abkommen werde der katarischen Verteidigung eine enorme Fähigkeit verleihen sowie die gegenseitige Sicherheitszusammenarbeit zwischen den USA und Katar ausbauen. Damit ist das Golf-Emirat isoliert und sogar auf Lebensmittelspenden angewiesen. Aus der Regierung in Washington kamen dagegen gemischte Signale: Während sich Trump hinter die Forderungen stellte, Katar müsse die Terrorfinanzierung einstellen, rief Außenminister Rex Tillerson zur Mäßigung auf. Zurückhaltender äußerten sich das Außen- und das Verteidigungsministerium. In der Wüste Katars sitzt auch das Centcom, das US-Zentralkommando für den Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Eher symbolische Bedeutung hat dagegen der Besuch zweier US-Kriegsschiffe, die am Donnerstag in den Hafen von Katars Hauptstadt Doha einlaufen sollten. Die von Saudi-Arabien angeführten Sanktionen gegen das arabische Land seien übermäßig in Umfang und Umsetzung.

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