Weiter keine Entscheidung im Prozess gegen Bill Cosby

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Auch am Dienstag ist die Jury im Prozess gegen Bill Cosby zu keinem Urteil gekommen. "Lassen Sie nicht zu, dass sie sich als Opfer bezeichnet", sagte Cosbys Anwalt Brian McMonagle zu den zwölf Geschworenen - sieben Männer und fünf Frauen. Richter Steven O'Neill beendete nach zwölfeinhalb Stunden die Urteilsfindung, nachdem er von der Jury das Zeichen bekommen hatte, dass sie eine Pause bräuchte.

Die Jury hatte rund viereinhalb Stunden darüber beraten, ob sie Bill Cosby für schuldig halte.

Zwei Tage hat die Jury schon beraten - bisher ohne Ergebnis. Sie wollen nun heute weiterberaten. Insgesamt soll es 57 Frauen geben, die dem Amerikaner vorwerfen, sie sexuell missbraucht zu haben.

Sein Verteidiger hob angebliche Widersprüche in den Aussagen von Andrea Constand hervor, die Cosby beschuldigt, sie im Jahr 2004 in seinem Haus nahe Philadelphia mit Tabletten betäubt und sich anschließend an ihr vergangen zu haben.

In seinem 90-minütigen Plädoyer unterstrich McMonagle auch, dass Constand seinerzeit bereits mit Anwälten gesprochen habe, bevor sie erstmals ihrer Mutter davon erzählt habe. In diesen beschrieb Cosby, wie er und die ehemalige Universitätsangestellte Constand sich bei verschiedenen Begegnungen näherkamen.

Rund 60 Frauen werfen Bill Cosby sexuellen Missbrauch vor. Weil die meisten Fälle verjährt sind, kann Cosby dafür nicht mehr strafrechtlich belangt werden.

Nur wenige Größen der US-Entertainmentbranche sind im öffentlichen Ansehen derart tief abgestürzt wie Cosby. Inzwischen haben sich auch die meisten Kollegen aus dem Showbusiness von ihm abgewandt.

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