Nach Stich-Kritik: Mischa Zverev erklärt Hamburg-Absage

Alexander Zverev

"Ich habe auf die Liste geschaut". "Alexander hätte dem Turnier sehr gut zu Gesicht gestanden", sagte Stich.

"Mit Alexander haben wir eine Fünfjahres-Vereinbarung, dass er bei seinem Heimatturnier startet". Der 48-Jährige, der bei der Pressekonferenz eigentlich über positive Dinge sprechen wollte, meinte außerdem: "Wir reden nicht über jemanden, der nicht da ist". Zwar wird für Zverev eine Wildcard zurückgehalten. Dass der Profi diese nutzt, schließt Stich nahezu aus.

Auch bei den Veranstaltern des Rasenturniers in Stuttgart, das in dieser Woche über die Bühne geht, hatte Zverev für Verstimmung gesorgt, weil er sich für ein Antreten beim Parallel-Turnier in 's-Hertogenbosch in den Niederlanden entschied. Nach einem 6:0, 6:4-Sieg gegen den Franzosen Julien Benneteau steht er dort im Halbfinale. Beide Veranstaltungen finden auf Rasen statt.

Nachvollziehbar ist seine Planung, nach Wimbledon nicht in Hamburg bei einem langsamen Sandplatzturnier anzutreten. Er zieht die deutlich geringer dotierten Atlanta Open in den USA vor. Das letzte Grand-Slam-Turnier der Saison in New York wird vom 28. August bis 10. September ausgetragen. Eine Vertragsstrafe muss der 20-Jährige vermutlich nicht zahlen. Denn die Organisatoren werden die Zusammenarbeit mit dem derzeit besten Spieler des Landes nicht belasten wollen. Auf der Präsentation des Teilnehmerfeldes am Donnerstag erklärte Turnierdirektor Michael Stich, er rechne nicht mit einem Start des Weltranglistenzehnten Alexander Zverev (20).

Das Tennisturnier German Open am Hamburger Rothenbaum wird wahrscheinlich ohne Lokalmatador Alexander Zverev stattfinden. "In der Breite sind wir sehr gut aufgestellt", sagt Stich.

Jetzt lässt Zverev Hamburg im Stich! "Er kriegt eine Wildcard. Wenn seine Gesundheit es zulässt, wird er das Turnier spielen", versicherte Stich.

Rechtliche Schritte wird es von Stich und seiner Firma HSE allerdings nicht geben: "Wir wollen in keiner Art und Weise schmutzige Wäsche waschen".

Stich zeigte sich zudem enttäuscht vom Verhalten des Top-Talents. Der am höchsten in der Weltrangliste notierte Spieler in Hamburg wird der Spanier Pablo Careno Busta (Rang 17) sein. Dabei sind auch Fernando Verdasco und David Ferrer (beide Spanien).

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