Haas im Achtelfinale von Stuttgart

Zugzwang Eine frühe Niederlage wie in Stuttgart kann sich Roger Federer in Halle nicht erlauben

Als "ziemlich frustrierend" bezeichnete Roger Federer sein Auftakt-Aus gegen Tommy Haas beim Rasenturnier in Stuttgart.

Auf das Duell mit Kumpel Roger Federer freut sich Tommy Haas beim Tennisturnier in Stuttgart ganz besonders. "Ich habe mich ein bisschen selbst geschockt", sagte Haas: "Ich bin ein bisschen sprachlos". Mehr dazu im Hilfebereich. Mit 4:6, 6:2, 3:6 scheiterte der Augsburger am Franzosen Lucas Pouille. Für die größte Überraschung sorgte ein 39-Jähriger auf seiner Abschieds-Tournee. "Es ist nicht so schlecht, die Geschichte in zehn, 20 Jahren noch mal zu erzählen".

Für Federer war es die vierte Niederlage im 17. Duell mit seinem drei Jahre älteren langjährigen Rivalen und die erste Startniederlage seit Oktober 2015, als er am Masters-1000-Turnier in Schanghai dem Spanier Albert Ramos-Viñolas unterlag.

Neben Haas zogen auch Vorjahresfinalist Philipp Kohlschreiber (Augsburg) und Qualifikant Peter Gojowczyk (München) ins Achtelfinale ein. Am Freitag kämpft der Wahlamerikaner gegen den Hamburger Mischa Zverev bei dem mit 701.975 Euro dotierten Turnier um den Einzug in das Halbfinale. Damit verpasste Federer seinen 1100. Sieg auf der Tour, für den 35-Jährigen war es erst die zweite Niederlage in diesem Jahr.

Es war in ein spezielles Match, nicht nur weil Publikumslieblinge aufeinandertrafen, nicht nur weil die beiden Kontrahenten gut befreundet sind. Auf der einen Seite stand Haas, der sein letztes Tour-Jahr genießt. In der prallen Sonne auf dem erstmals mit fast 6000 Zuschauern gefüllten Center Court rief Federer zunächst souverän und mit präzisen Aufschlägen seine Klasse ab.

Basilaschwili, Nummer 55 der Welt, war bei den French Open in Paris in die dritte Runde eingezogen, in der er gegen den späteren Sieger Rafael Nadal das Nachsehen hatte.

Im Gegensatz zu Haas blieb die Reaktion auf den verlorenen Satz bei Federer aus. Nach 1:07 Stunden und Zverevs erstem Matchball war das Match vorbei.

Kohlschreiber tat sich gegen den an Position fünf gesetzten Steve Johnson aus den USA ziemlich schwer. "Federer ist eine Legende und Tommy eigentlich für mich auch".

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