Iran beschießt IS-Stellungen in Syrien

Teheran - Der Iran hat Raketen auf Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien abgefeuert.

Die Angriffe auf die Basis der Terroristen in Deir Ez-Zor sei "die Rache" für die IS-Terroranschläge am 7. Juni in Teheran, so die IRGC in einer Presseerklärung laut Nachrichtenagentur Tasnim. Bei den Doppelanschlägen am 7. Juni im Parlament und im Imam Chomeini Mausoleum in Teheran kamen 17 Menschen ums Leben, mehr als 50 wurden verletzt. "Sonst droht ihnen der Weg in die Hölle", so die IRGC.

Die Mittelstreckenraketen seien von den westlichen Provinzen Kermanschah und Kurdistan abgefeuert worden und hätten "eine große Zahl von Terroristen" getötet und deren Waffen zerstört, hieß es weiter. Von offizieller syrischer Seite gab es dazu zunächst keine Reaktion.

Der überwiegend schiitische Iran unterstützt im syrischen Bürgerkrieg Machthaber Baschar al-Assad gegen die radikalsunnitische IS-Miliz. Wie andere sunnitische Extremisten betrachtet die IS-Miliz Schiiten als Ungläubige und verübt regelmäßig Anschläge gegen sie.

Related:

Comments

Latest news

Der Nächste: Kickers verpflichten Nikolaou
Für die Hauptstädter absolvierte er insgesamt 66 Spiele in der A- und B-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost (acht Treffer). Und weiter: "Florian hat in Berlin häufig beim Profikader mittrainiert und so wichtige Erfahrungen sammeln können.

Mehr als 20 Tote bei Luftangriff im Jemen
Demnach sollen Kampfflugzeuge der von Saudi-Arabien geführten Koalition die Bomben am späten Samstagabend abgeworfen haben. Bei einem Luftangriff auf einen Markt im Jemen sind nach Angaben von Ärzten mindestens 24 Zivilisten getötet worden.

Keine FBI-Ermittlungen gegen den Präsidenten
Damit widersprach Sekulow am Sonntag einem Tweet des US-Präsidenten Donald Trump , indem er sich anders geäußert hatte. Wieso bis zu dieser Richtigstellung zwei Tage verstrichen, begründete Sekulow nicht.

Wahlen Parlament Frankreich : Schleppender Auftakt zum Parlamentswahl-Finale
Die bürgerliche Rechte um die konservativen Republikaner kam auf 21,6 Prozent, der rechtsextreme Front National auf 13,2 Prozent. Schon dies war so niedrig wie noch nie bei einer französischen Parlamentswahl seit Gründung der Fünften Republik 1958.

Großer Staatsmann und überzeugter Europäer
Gestern Abend hatten etwa 150 bis 200 Mitglieder der Jungen Union vor dem Wohnhaus Blumen, Kränze und Kerzen niedergelegt. Als erste Persönlichkeit in der Geschichte der EU soll Helmut Kohl mit einem europäischen Staatsakt geehrt werden.

Other news