Londoner Hochhausbrand: Zahl der Todesopfer auf 30 gestiegen

Mindestens 30 Menschen sind bei dem Brand des Grenfell Tower im Zentrum von London ums Leben

Bei der Sanierung des 1974 gebauten Hochhauses könnte gespart worden sein. Die Arbeiten mussten unterbrochen werden, um die Sicherheit der Bergungsteams nicht zu gefährden. Er gehört zu jenen, die das Inferno im Grenfell Tower überlebt haben.

London. Demonstrationen für Opfer des Londoner Hochhausbrands haben sich zu Protesten gegen die britische Regierung ausgeweitet. "Es wird im Laufe der nächsten Tage viele Fragen zur Ursache dieser Tragödie geben, und ich möchte den Londonern versichern, dass wir dazu alle Antworten bekommen werden".

Berlin. Nach der Brandkatastrophe in London wächst die Wut über die Behörden, über die Regierung, über ein Kostendenken, das vermutlich 58 Menschenleben forderte, wie die Polizei am Samstag erklärte. In der Zwischenzeit wurde das erste Opfer identifiziert. Es sei aber auch möglich, dass sich einige der Vermissten in Sicherheit befinden, sich aber noch nicht bei den Behörden gemeldet hätten. May, die sich in der Nähe des Brandorts mit Opfern und Angehörigen getroffen hatte, wurde vor wütenden Demonstranten in Sicherheit gebracht.

Das teilte Polizeisprecher Stuart Cundy am Freitag in der britischen Hauptstadt mit.

Bei dem gewaltigen Brand wurden am Mittwoch 65 Menschen von der Feuerwehr aus den Flammen gerettet, anderen gelang selbst die Flucht. Eine Person sei im Krankenhaus gestorben.

24 Personen wurden am Freitag noch in Spitälern der britischen Hauptstadt behandelt.

Das Feuer war in der Nacht zu Mittwoch ausgebrochen und hatte sich über die Fassade rasend schnell ausgebreitet. Auch gab es Bewohnern zufolge weder Notausgänge noch Sprinkleranlagen oder einen zentralen Rauchalarm, der die schlafenden Bewohner hätte wecken können. In dem Sozialblock lebten bis zu 600 Menschen in mehr als 120 Wohnungen. Eine Gruppe von Mietern hatte seit Jahren vor der Feuergefahr im Gebäude gewarnt. Zwar hätten Feuerwehr und Ärzte gut gearbeitet, aber gerade in den ersten Stunden sei es für die Bewohner schwierig gewesen, an Informationen zu kommen. Ein Sprecher der Gruppe sagte, bei dem zweieinhalbstündigen Treffen seien der Regierungschefin die Forderungen der Betroffenen überbracht worden. Mit Bannern und Plakaten zogen sie Richtung Downing Street und skandierten "May muss gehen!". Die Organisatoren des Protests in Kensington bemühten sich, die Menschen zu beruhigen. In neueren Hochhäusern sind Sprinkler Behördenangaben zufolge auch vorgeschrieben. Kritiker hatten May vorgeworfen, nicht schnell genug auf das Unglück reagiert zu haben. In einem TV-Interview am Freitagabend wich sie Fragen dazu aus.

Queen Elizabeth und Prince William besuchten die Einsatzkräfte. Der Grenfeld Tower in West-London stand lichterloh in Flammen. "Es ist schwer, sich der traurigen Stimmung im Lande zu entziehen", erklärte die 91-Jährige anlässlich der Feierlichkeiten zu ihrem Geburtstag. "Wenn das Vereinigte Königreich auf die Probe gestellt wird, zeigt es sich entschlossen angesichts des Unglücks, sagte die Königin". Sie hatte den Opfern fünf Millionen Pfund (5,7 Millionen Euro) Unterstützung versprochen. Die ehemaligen Bewohner des Towers sind derzeit in Notunterkünften untergebracht.

May hatte eine "umfassende Untersuchung" der Katastrophe angekündigt.

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