Mehr als 2.500 Menschen aus Seenot gerettet

Bildquell APA

Innerhalb eines Tages sind im Mittelmeer gut 2.500 Migranten von seeuntüchtigen Booten gerettet worden. Wie die Küstenwache am Samstag mitteilte, wurden die Menschen am Vortag auf fünf Schlauchbooten und einem nicht motorisierten Holzschiff entdeckt.

Nach Angaben des UNO-Flüchtlingshilfswerk sind in diesem Jahr mindestens 1.800 Menschen bei der gefährlichen Überfahrt ums Leben gekommen. Unter den Flüchtlingen waren 44 Pakistanis, 40 Bangladeschis, 13 Ägypter und acht Marokkaner. Die meisten 2017 eingetroffenen Migranten stammen aus Nigeria, Bangladesch, Guinea, Cote d'Ivoire (Elfenbeinküste) und Gambia. Nach Angaben internationaler Organisationen halten sich derzeit 800.000 bis eine Million Menschen in Libyen auf, die nach Europa wollen.

Seit Jahresbeginn erreichten nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) bereits mehr als 65.000 Flüchtlinge die italienischen Küsten. Bereits am Donnerstag waren laut Küstenwache tausend Flüchtlinge im Mittelmeer aus Seenot gerettet worden. Im gleichen Zeitraum starben etwa 1800 Menschen bei ihrem Versuch, das Mittelmeer zu überqueren.

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