Verhofstadt: Rückweg in die EU für Großbritannien offen

Zwischen den Fronten Theresa May

Schatzkanzler Philip Hammond stellte im BBC-Fernsehen klar, dass Großbritannien sowohl den EU-Binnenmarkt als auch die Zollunion verlassen werde. "Der Austritt gibt uns die Möglichkeit, eine positive neue Zukunft für Großbritannien zu gestalten - eine, in der wir frei sind, unsere Grenzen zu kontrollieren, eigene Gesetze zu verabschieden und zu tun, was souveräne Länder tun", teilte Davis in einer Stellungnahme mit.

"Es ist gut, dass sich die britische Regierung Gedanken über die Rechte der EU-Bürger in Großbritannien macht", sagte Verhofstadt der "Welt am Sonntag" laut Vorabbericht.

Einen Tag vor Beginn der Gespräche über den EU-Austritt zerstreut Großbritannien Hoffnungen, die Briten könnten es womöglich doch nicht ernst meinen mit dem Brexit. "Befremdlich ist es aber, dass der britische Verhandlungsführer David Davis diese Rechte nur denen gewähren möchte, die vor dem 29. März eingereist sind".

Einen möglichen britischen Vorschlag zu den Rechten von EU-Bürgern im Vereinigten Königreich wies Verhofstadt zurück.

Verhofstadt hörte nicht auf, weiter um die Briten zu werben. "Solange die Briten noch Teil der EU sind, wird sich nichts an den Rechten der EU-Bürger in Grossbritannien ändern", sagte der Belgier.

Allerdings gäbe es dann für die Briten keine Sonderwünsche oder Rabatte mehr. Er reagierte damit auf Äußerungen von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundesaußenminister Sigmar Gabriel, Großbritannien könne doch weiter in der EU bleiben. Weil das derzeit jedoch nicht wahrscheinlich sei, hoffe er zumindest auf einen Kompromiss in den Verhandlungen. "Vielleicht gibt es jetzt eine Chance, einen sogenannten, weichen Brexit' hinzubekommen", sagte Gabriel.

Vor dem Start der Brexit-Verhandlungen hat sich der Chefunterhändler des Europaparlaments, Guy Verhofstadt, offen für einen Verbleib der Briten in der EU gezeigt.

Den britischen Konservativen von Premierministerin Theresa May warf Gabriel vor, sich "regelrecht verzockt" zu haben. Sie habe erst mit den Emotionen der Bürger in Großbritannien gespielt, "fake news" über Europa erzählt und die Menschen im Unklaren darüber gelassen, welche Konsequenzen das alles habe, monierte der deutsche Chefdiplomat.

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