Ancelotti will Ronaldo zu den Bayern holen!

Die erste und von vielen Beobachtern geteilte Einschätzung: Ronaldo ist ernsthaft erzürnt über die Ermittlungen gegen ihn und will seine Wahlheimat deshalb verlassen. Dies sind die Fragen, die die Agenda beim Europameister rund um das Auftaktspiel bei der Mini-WM am Sonntag (17.00 Uhr) gegen Mexiko bestimmen.

The Sun berichtet nun von einem Dreier-Deal, nach dem Real seinen Wunschkeeper David de Gea bekommen soll, im Gegenzug würden die Königlichen Ronaldo und seinen unzufrieden Sturmkollegen Alvaro Morata auf die Insel ziehen lassen - inklusive einer wahnwitzigen Entschädigung von 200 Millionen Euro! Die auf eine Milliarde Euro vertraglich festgeschriebene Ablösesumme wäre freilich nicht realistisch. "Ich würde alles für ihn tun, ich vertraue ihm zu hundert Prozent". "Er wird einen großartigen Confed Cup spielen und dem Team helfen". Er weiß auch: Bei einem Verein wie Paris St. Germain bräuchte er nicht weniger zu verdienen als die rund 50 Millionen Euro brutto, die ihm Real pro Jahr überweist.

Welcher Klub könnte sich den Weltfußballer überhaupt leisten? Vor zwei Jahren sollen die Franzosen Real bereits ein Angebot über 200 Millionen Euro unterbreitet haben. Ein Wechsel nach China gilt als ausgeschlossen. Die italienische Sportzeitung glaubt, der inzwischen in München tätige Bayern-Trainer Carlo Ancelotti könnte das entscheidende Argument für den Weltstar sein.

Wie die Real-nahe Zeitung "Marca" berichtet, bat Zidane den Portugiesen darum, die Entscheidung nochmals zu überdenken mit den Worten: "Cristiano, wir brauchen dich!". Oder aber: Ronaldo und sein einflussreicher Berater Jorge Mendez drängen Real geschickt dazu, ihn in der Steueraffäre noch mehr zu unterstützen. "Aber nicht zu dem Preis von 400 Millionen Euro", sagte Massimiliano Mirabelli, der Sportdirektor der AC Milan am Samstag dazu.

Sogar der FC Bayern soll zu den Interessenten zählen, heißt es aus Italien, was ein eher unwahrscheinliches Szenario sein dürfte. Im Moment scheint es schwer vorstellbar, dass der FC Bayern eine dreistellige Summe für einen einzigen Spieler ausgeben wird. Zwar hatte Bayern-Präsident Uli Hoeneß zum Ende der vergangenen Saison angekündigt, man wolle eine "Granate" verpflichten.

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