Bericht: Sicherheit beim G20-Gipfel wird teuer

Der Anwalt Andreas Beuth steht in Hamburg während einer Pressekonferenz vor der Roten Flora

"Baden-Württemberg unterstützt Hamburg in erheblichem Umfang bei der Bewältigung des Polizeieinsatzes im Zusammenhang mit dem G20-Gipfeltreffen". Die Aktivisten bekräftigten, notfalls bis vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen, um die Camps im Stadtpark und im Altonaer Volkspark durchzusetzen. Sie wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag einen Katalog mit Forderungen an die Staats- und Regierungschefs von G20 überreichen. Die Sicherheit dürfte allein die Bundesbehörden 32 Millionen Euro kosten. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Parlamentsanfrage der Grünen hervor, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorliegt. Das Ministerium rechnet danach mit Ausgaben von 20,8 Millionen Euro für die Bundespolizei, unter anderem für Transport und Unterbringung der Beamten.

Die Hamburger Sicherheitsbehörden haben neben Kräften aus anderen Bundesländern und Beamten des Bundeskriminalamts auch Einheiten aus Österreich und den Niederlanden angefordert. Allerdings ist davon auszugehen, dass die tatsächlichen Kosten deutlich über den Voranschlägen liegen werden, zumal zehntausende Linksextremisten erwartet werden, welche zu Krawallen gegen das Treffen der Staats- und Regierungschefs, sowie der Fachminister der G20-Staaten aufgerufen haben. Genaue Angaben über die Gesamtkosten will die Bundesregierung erst nach dem Gipfel nennen. - dpaGabriel stellt Bedingungen für weichen Brexit Berlin. Allerdings hat das Bundesland Hamburg aus der Bundeskasse bereits 50 Millionen Euro für Sicherheitsmaßnahmen erhalten. Anfang der Woche soll die A17 an der Grenze zu Tschechien folgen. "Das sind besonders wirksame Mittel, um Straftäter und potenzielle Gefährder noch frühzeitiger zu identifizieren", sagte Sachsens Inneminister Markus Ulbig. Außerdem soll der Bahnverkehr zwischen Dresden und Prag verstärkt überwacht werden.

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