Durchbruch erzielt: 8,5 Milliarden Euro für Griechenland

Wolfgang Schäuble glaubt an Wachstum in Griechenland und will erst 2018 prüfen ob gegebenenfalls Erleichterungen nötig sein könnten

Nach übereinstimmenden Berichten mehrere Nachrichtenagenturen erhält das Land aus dem dritten Hilfspaket eine Tranche von 8,5 MIlliarden Euro.

Die Eurofinanzminister haben eine Grundsatzeinigung über die Auszahlung frischer Kredite an Griechenland erzielt. Der IWF fordert eine Entscheidung über spürbare Schuldenerleichterungen für Griechenland, die jedoch vor allem Deutschland zum jetzigen Zeitpunkt ablehnt.

Das Geld könne jedoch erst ausgezahlt werden, wenn mehr Details zu den Schuldenerleichterungen bekannt seien, erklärte IWF-Chefin Christine Lagarde am Donnerstagabend. Als Vorleistung brachte die Regierung zum wiederholten Mal harte Sparmaßnahmen auf den Weg.

Dijsselbloem erklärte hierzu, Möglichkeiten wären das Griechenland seine Schulden teilweise erst bis zu 15 Jahre später zurückzahle und dass bei der Rückzahlung auch die Wachstumsrate in Griechenland in Betracht gezogen würde.

Streit gab es jedoch insbesondere über die Frage, ob der Internationale Währungsfonds (IWF) sich weiterhin am Hilfsprogramm beteiligt.

Doch zeigte sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) schon vor der Verhandlungsrunde der in Luxemburg sehr zuversichtlich. Er betonte auch, dass neue Forderungen gegenüber Griechenland "nicht besonders fair" seien. Der IWF fürchtet, dass die Schuldenlast Griechenlands von derzeit 180 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ohne weitere Unterstützung nicht auf Dauer tragbar ist.

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