Gericht: Adidas darf Sportschuhe weiter verkaufen

Der Stan Smith Boost gehört zu einer Reihe von Retro-Modellen die Adidas erfolgreich wiederbelebt hat

Der Schuh war schon lange ein Klassiker im Sortiment von Adidas. "Das Gericht ist unserer Argumentation gefolgt", sagte dazu ein Adidas-Sprecher. Am Ende nahm Puma seinen Antrag zurück, wegen mangelnder Erfolgsaussichten.

"Stan Smith" ist ein Bestseller, in den USA stieg er auf zum bestverkauften Schuhmodell - und verdrängte sogar Nikes Basketballschuh "Jordan XII" auf Platz zwei. Puma und Adidas, beide im fränkischen Herzogenaurach ansässig, sind seit Jahrzehnten rivalisierende Weltunternehmen auf dem Markt für Sportartikel. Es geht um den "Stan Smith Boost" - und ein Geschmacksmuster. Puma zog vor dem Landgericht Braunschweig den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zurück, wie das Gericht mitteilte. Im vorliegenden Fall sah das Gericht in Braunschweig jedenfalls zu viele optische Unterschiede zwischen den geschützten Mustern und der Sohle des Adidas-Schuhs.

Im Unterlassungsantrag von Puma hatte es geheißen, man habe auf Form und Aussehen der Sohle zwei sogenannte Geschmacksmuster angemeldet.

Was aussieht wie zusammengeklebte Styropor-Kügelchen, gilt unter Branchenexperten als das Modell der Zukunft. Geschätzt mehr als fünf Millionen Paar des angesagten Retro-Modells verkauft Adidas im Jahr zu einem Preis von 90 bis 110 Euro - mit einer offenbar sehr guten Marge. Wenn ein Produkt bundesweit vertrieben wird, kann sich laut Gerichtssprecherin der Kläger aussuchen, wo er die aus seiner Sicht verletzen Rechte einklagt. Gegründet wurden sie von zwei Brüdern, Rudolf und Adi Dassler, die über der gemeinsamen Leidenschaft für Sportschuhe zu erbitterten Gegnern wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg zerstritten sie sich und spalteten die Schuhfabrik.

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