Kein Gebot bei Versteigerung von Stalin- und Lenin-Denkmälern

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Gundelfingen an der Donau/Dresden.

Sechs monumentale Denkmäler aus dem früheren Ostblock werden heute im schwäbischen Gundelfingen versteigert. Angeboten wurden eine Büste und fünf Skulpturen kommunistischer Diktatoren, die Unternehmer Josef Kurz nach dem Zusammenbruch des Ostblocks nach Schwaben geholt hatte. Kurz wollte eigentlich einen Skulpturenpark errichten, scheiterte aber sowohl in Gundelfingen als auch im oberpfälzischen Wackersdorf. Nach seinem Tod haben die Söhne entschieden, die Figuren zu verkaufen.

Die Versteigerung wird insbesondere in Dresden aufmerksam verfolgt. Hier stand das wohl prominenteste Exponat mit Lenin in DDR-Zeiten vor dem Hauptbahnhof und war als "roter Bahnhofsvorsteher" bekannt. Es müssten auf jeden Fall erst mögliche Folgekosten geprüft werden, ehe die zwölf Meter hohe Skulptur wieder in Sachsen aufgestellt wird, sagte Dresdens Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Die Linke). Sein Sohn Josef Kurz junior möchte sich nun von Stalin, Lenin und den anderen trennen und hofft auf Kaufinteressenten in der Nachkaufzeit innerhalb der nächsten vier Wochen.

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