Kühne ermahnt die HSV-Führung: "Es muss etwas passieren"

Kühne mischt sich wieder ein.

Investor Klaus-Michael Kühne hat die sportliche Führung des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV für den bislang schleppenden Kader-Umbau kritisiert. "Es ist ein bisschen spät". Wegen des Sparzwanges hängen damit einige Personalien in der Luft und Todt muss mit der Gefahr leben, dass ihm Spieler abspringen. Schließlich sei noch kein neuer Spieler verpflichtet worden, während "andere Vereine täglich interessante Neuverpflichtungen" präsentieren könnten. Dabei hatte Coach Markus Gisdol nach dem erst am letzten Spieltag perfekt gemachten Klassenverbleib Verstärkungen gefordert, um nicht erneut eine Zittersaison zu erleben. Durch den Abgang von Großverdienern wie Torwart René Adler und Ex-Kapitän Johan Djourou ist der klamme Club diesem Ziel zwar schon ein gutes Stück näher gekommen.

Entsprechend äußerte sich laut "Bild" auch der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen: "Selbstverständlich sind wir mit Leverkusen und dem Spieler in Kontakt". Mehr aber auch nicht. Bruchhagen wies die Kritik zurück.

Bruchhagen weiter: "Natürlich können wir an einem Nachmittag mit Bobby Wood verlängern, am nächsten dann Kyriakos Papadopoulos kaufen und Julian Pollersbeck noch dazu. Das ist die Realität", erklärte Bruchhagen.

Was anfänglich wie ein freundlicher, aber bestimmter Hinweis erscheint, dass die Bosse der Rothosen mal Dampf machen sollten, entpuppt sich schnell als Forderung mit Drohpotential. Wenn das Konzept des Trainers von der sportlichen Leitung komplett umgesetzt werde, sei er bereit, weitere Millionen zu geben. Von rund 20 Millionen Euro war zuletzt die Rede.

Related:

Comments

Latest news

Twitter-Konto von TV-Kanal Al-Jazeera scheinbar gesperrt
Der Sender mit Sitz im Golf-Emirat Katar steht in der gegenwärtigen Krise am Golf dem Emirat nahe. Dort hieß es, es gebe eine "organisierte Kampagne", die zu der Sperrung geführt habe.

Walter Kohl trauert um seinen Vater
Das sei Kohls großes Vermächtnis, erklärte Gabriel. "Helmut Kohl war ein großer Europäer und ein sehr guter Freund". Sieben Jahre nach dem Tod seiner Frau Hannelore heiratete der Altkanzler Maike Kohl-Richter.

Mindestens zwei Tote bei Angriff auf Hotel
Deutsche Soldaten waren an dem Einsatz nicht beteiligt, wie eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums in Berlin sagte. Ein Vertreter des malischen Sicherheitsministeriums sagte, bei den Angreifern handle es sich vermutlich um Jihadisten.

Iran beschießt IS-Stellungen in Syrien
Wie andere sunnitische Extremisten betrachtet die IS-Miliz Schiiten als Ungläubige und verübt regelmäßig Anschläge gegen sie. Die Angriffe auf die Basis der Terroristen in Deir Ez-Zor sei "die Rache" für die IS-Terroranschläge am 7.

Nächste "Granate": Bayern holen Lyon-Juwel
Deutlich am meisten Geld gab 2015 Manchester City aus, das Kevin De Bruyne für 75 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg loseiste. Im Mittelfeld gilt er als vielseitig einsetzbar, selbst sieht er sich am liebsten auf der Achter- oder Sechser-Position.

Other news