Lieferwagen rammt Fußgänger in London: Ein Toter und acht Verletzte

Es sind dutzende Ambulanzen zum Tatort gerast so ein Augenzeuge zu watson.  twitter

In London ist ein Fahrzeug vor einer Moschee in eine Gruppe von Menschen gefahren. Von einem Terroranschlag spricht die Polizei aber derzeit nicht. Der Rettungsdienst und die Feuerwehr teilten jeweils mit, dass sie starke Kräfte zu dem Ort geschickt haben. Die Hintergründe sind unklar.

Im Londoner Stadtteil Finsbury Park ist erneut ein Fahrzeug absichtlich in eine Menschenmenge gerast.

Dem Fernsehsender Sky News und anderen britischen Medien sagten Augenzeugen, sie hätten den Eindruck gehabt, dass das Fahrzeug die Menschen mit Absicht getroffen hätte. Die ersten Notrufe waren gegen 00.20 Uhr (Ortszeit, 01.20 Uhr MESZ) bei der Polizei eingegangen.

Uhr: Mohammed Kozbar, der Vorsitzende der Moschee, sagte der Boulevard-Zeitung "The Sun": "Wer immer das getan hat, wollte Menschen verletzen".

Presseberichten zufolge geschah die Tat in der Nähe einer Moschee.

In London hat in der Nacht zum Montag ein Lieferwagen mehrere Menschen angefahren und dabei einen Mann getötet sowie acht weitere Passanten verletzt.

Der Britische Rat der Muslime schrieb auf Twitter, er habe Kenntnis davon, dass ein Minivan Gläubige beim Verlassen der Finsbury-Park-Moschee gerammt habe. Acht Menschen seien mit Verletzungen in Krankenhäuser gebracht worden. Der Vorfall löste Erinnerungen an den Londoner Terroranschlag Anfang des Monats aus. Wütende Passanten hätten einen Mann umringt, der möglicherweise der Fahrer des Fahrzeugs sei, berichtete der Independent.

Die Moschee war früher eine Anlaufstelle für Islamisten, wurde 2003 geschlossen und eröffnete 2005 unter einer gänzlich neuen Führung.

Eine Augenzeugin, Cynthia Vanzella schilderte bei Twitter ihre Eindrücke vom Unglücksort: "Schrecklich Polizisten zu sehen, die Herzmassagen bei am Boden liegenden Menschen machen, verzweifelt hoffend, sie zu retten". Hamza hielt in dem Gotteshaus in den 90er Jahren radikalislamische und antiamerikanische Brandreden. Labour-Chef Jeremy Corbyn sagte, er sei total schockiert und in Gedanken bei den Opfern.

Großbritannien wurde zuletzt von drei Anschlägen erschüttert. Zudem wurden bei einem Selbstmordanschlag auf ein Pop-Konzert in Manchester im Mai 22 Menschen getötet.

Am 3. Juni rasten drei Männer mit einem Kleinlaster in Fussgänger auf der London Bridge in der britischen Hauptstadt.

Die Ramadan-Stiftung hat den blutigen Zwischenfall nahe einer Moschee in London in Verbindung mit Islamhass gebracht. Anschließend griffen sie Passenten im Viertel um den Borough Market mit Messern an. Ihr Amoklauf wurde durch Polizisten beendet, die die Täter erschossen.

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