London bleibt vor Brexit-Verhandlungen hart

Die Zeit ist knapp Big Ben in London

Es gebe "keinen Zweifel - wir treten aus der EU aus", erklärte der zuständige Brexit-Minister David Davis am Sonntag. "Der Austritt gibt uns die Möglichkeit, eine positive neue Zukunft für Großbritannien zu gestalten - eine, in der wir frei sind, unsere Grenzen zu kontrollieren, eigene Gesetze zu verabschieden und zu tun, was souveräne Länder tun", teilte Davis in einer Stellungnahme mit.

Schatzkanzler Philip Hammond stellte im BBC-Fernsehen klar, dass Großbritannien sowohl den EU-Binnenmarkt als auch die Zollunion verlassen werde. Damit dürfte Davis aber in Brüssel kaum durchkommen. Der EU-Brexit-Beauftragte, Guy Verhofstadt, zeigt sich offen für einen Verbleib der Briten in der EU.

"Es ist gut, dass sich die britische Regierung Gedanken über die Rechte der EU-Bürger in Großbritannien macht", sagte Verhofstadt der "Welt am Sonntag" laut Vorabbericht. Vor Beginn der Brexit-Verhandlungen am Montag beharrte er auf der Forderung, die Rechte aller EU-Bürger zu garantieren, die bis zum erwarteten EU-Austritt 2019 nach Großbritannien ziehen.

EP-Chefunterhändler Verhofstadt wies britische Überlegungen zum Schutz der Rechte von EU-Bürgern zurück. "Den Briten steht der Weg offen, ihre Meinung zu ändern und wieder Teil der Europäischen Union zu sein", sagte Verhofstadt der "Welt am Sonntag". "Es wäre eine EU ohne Sonderwünsche, ohne Rabatte, ohne unnötige Komplexität, aber dafür mit mehr europäischen Kompetenzen".

Einen Tag vor Beginn der Austrittsgespräche mit der EU hat die britische Regierung ihr Festhalten am Brexit unterstrichen. Weil das derzeit jedoch nicht wahrscheinlich sei, hoffe er zumindest auf einen Kompromiss in den Verhandlungen.

"Vielleicht gibt es jetzt eine Chance, einen sogenannten 'weichen Brexit' hinzubekommen", sagte der SPD-Politiker.

London vs. Brüssel - 360 Tage sind nach der Entscheidung der Briten für den EU-Austritt vergangen. Das lehnt die britische Regierung bisher ab. Sie hätten erst mit den Emotionen der Bürger in Großbritannien gespielt, "fake news" über Europa erzählt und die Menschen im Unklaren darüber gelassen, welche Konsequenzen das alles habe, monierte Gabriel.

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