Löw kann für Turnierstart gegen Australien mit allen Spielern planen

Der russische Fußball-Nationaltrainer Stanislaw Tschertschessow freut sich auf das Eröffnungsspiel des Confed Cups

Die Sportstätten werden vor allem für die WM im kommenden Jahr errichtet, sind aber zum Teil bereits jetzt, zum Confed Cup, in Betrieb. Kurz vor dem richtungsweisenden Turnierauftakt am Montag (17.00 Uhr) spendierte er seinen 21 Akteuren sogar noch einen freien Nachmittag am Schwarzen Meer, den einige in Sotschi zur Erkundung der Strandpromenade nutzten.

"Uhr war mir ein bisschen zu spät vom ganzen Ablauf her", begründete Löw die Vorverlegung, "ich hatte das Gefühl, es ist besser, wenn wir um 18 Uhr, zur Spielzeit trainieren und einen normalen Ablauf haben". Über die Aufstellung verriet Löw nichts. Der Bundestrainer wird außerdem mit Bernd Leno, der gegen Australien im Tor stehen wird, bei der Abschlusspressekonferenz in der Arena letzte Auskünfte zum Spiel geben.

Nach dem Auftakt gegen Australien trifft Weltmeister Deutschland in der Vorrunde noch auf Südamerikameister Chile und Afrikameister Kamerun.

"Wir waren im ersten Spiel angespannt, mussten unbedingt gewinnen". "In dieser Gruppe sind drei Punkte gegen Australien Pflicht", sagte Angreifer Timo Werner zur Erwartungshaltung im ersten Spiel. Die Australier treten mit einigen Bundesliga-Legionären an: Trainer Ange Postecoglou nominierte den Stuttgarter Torhüter Mitchell Langerak, den bisherigen Ingolstädter und künftigen Herthaner Mathew Leckie sowie Darmstadts Neuzugang Jamie Maclaren. "Die Defensive müssen wir kompakt und stabil halten", sagte er. Das Angriffsspiel wurde auch auf Mittelstürmer Wagner zugeschnitten. Russland hatte kaum Mühe, konnte aber selbst auch nicht mehr so oft gefährlich werden. Das hatten wir vorher nicht immer so. "Man spürt, dass die Spieler an ihre Chance glauben", sagte Teammanager Oliver Bierhoff. "Er ist ein Beispiel für uns alle, er wird einen großartigen Confed Cup spielen", sagte Portugals Torwart Rui Patricio dazu.

In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov heißen 42 Prozent der an Fußball interessierten Deutschen Löws Confed-Cup-Kurs nicht gut. Denn die besseren Erfahrungen bei Turnieren hat das DFB-Team gemacht. 2010 zum WM-Start in Südafrika siegte die deutsche Mannschaft 4:0. Nachmachen lautet die Botschaft an Goretzka, Werner und Co.

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