Martin Schulz will die Steuern für Reiche erhöhen

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der SPD Kanzlerkandidat Martin Schulz. Der Zweikampf sah Anfang des Jahres noch ganz anders aus Schulz hat seitdem stark in den Umfragewerten verloren

Primadonnen sind für die Leistung eines Teams schlecht - das gilt aus Sicht von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz im Fußball wie in der Politik.

Bislang würden die "oberen Schichten privilegiert", sagte Schulz in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" weiter. Es müsse Schluss damit sein, dass der Staat "Geschenke an die Reichen" verteile.

"Mannschaftsgeist ist ganz wichtig", sagte er am Sonntag bei der Vorstellung seines Buchs "Was mir wichtig ist" in Berlin. "Dass normale Arbeit besteuert wird, Finanzmarktspekulation aber nicht, ist nicht gerecht". Er kündigte an, dass der Spitzensteuersatz später gelten solle, um die arbeitende Mitte zu entlasten. "Es ist nicht klug, den Spitzensteuersatz schon bei einem zu versteuernden Einkommen von 54 000 Euro greifen zu lassen".

Mit ihrem Steuerkonzept und ihrem Wahlprogramm wollen die Sozialdemokraten in den kommenden zehn Tagen ihre Positionen für die Bundestagswahl im September bekanntgeben. Welche Grenze künftig gelten soll, ließ Schulz offen.

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