Mindestens zwei Tote Touristenunterkunft in Mali angegriffen

Gewalt in Mali

Bamako - Bei einem Angriff auf ein Hotel in Bamako in Mali sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Bewaffnete Terroristen hatten die Hotelanlage in einem Vorort der Hauptstadt angegriffen, wie das Sicherheitsministerium mitteilte. Anrainer berichteten von Schüssen, die auf dem Gelände am Stadtrand von Bamako gefallen seien.

Zuvor hatten Unbekannte eine von westlichen Ausländern besuchte touristische Unterkunft angegriffen.

Der Norden Malis geriet 2012 vorübergehend in die Hände islamistischer und anderer Rebellengruppen, sie konnten aber nach einer Intervention französischer Streitkräfte zurückgedrängt werden. Über dem Gebäude stieg eine Rauchsäule auf. Ein Zivilist und ein Polizist seien verletzt worden.

Demnach hatten sich dort an diesem Wochenende Vertreter des französischen Militäreinsatzes in Mali, der Europäischen Union und der Vereinten Nationen befunden. An dem Einsatz seien Sicherheitskräfte Malis, Frankreichs, der UNO und der USA beteiligt gewesen, berichteten Augenzeugen. Malische und französische Soldaten sowie UN-Soldaten waren im Einsatz, um den Angriff der Dschihadisten zurückzuschlagen. Im Januar stimmte der Bundestag der Ausweitung des Einsatzmandats auf bis zu tausend deutsche Soldaten zu. Im Norden des westafrikanischen Landes sind die Terrororganisation Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AQMI) und andere extremistische Gruppen aktiv. In Mali sind etwa 800 Bundeswehr-Soldaten als Teil einer UN-Friedensmission stationiert.

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