Minivan fährt vor Moschee in Passanten

Es sind dutzende Ambulanzen zum Tatort gerast so ein Augenzeuge zu watson.  twitter

In London hat ein Lieferwagen am Sonntag Abend eine Person getötet und rund zehn weitere Menschen verletzt. Anti-Terror-Ermittler der Polizei übernahmen die Ermittlungen. Anfang Juni waren drei Islamisten mit einem Kleintransporter auf der London Bridge in eine Menschenmenge gefahren und hatten danach Passanten in Restaurants und Bars willkürlich mit Messern attackiert. Der Fahrer wurde festgenommen. Die genauen Hintergründe des Vorfalls waren allerdings zunächst unklar.

Die Polizei hat den 48-jährigen Fahrer des Vans festgenommen. Ein Mann wurde dabei getötet, achte weitere Menschen wurden in Krankenhäuser gebracht, teilte die Polizei am Morgen mit. Acht Verletzte seien in Krankenhäuser gebracht worden, zwei Leichtverletzte seien von den Rettungskräften vor Ort behandelt worden, erklärte die Polizei. Augenzeugen zufolge sei das Fahrzeug in eine Menschenmenge vor der Moschee gefahren. "Die Londoner Polizei ist nach einem fürchterlichen Terroranschlag auf unschuldige Menschen in Finsbury Park im Einsatz", schrieb er am Montagmorgen auf Facebook. Diesmal scheint sich der mögliche Anschlag jedoch gegen Muslime gerichtet zu haben.

Eine Augenzeugin, Cynthia Vanzella schilderte bei Twitter ihre Eindrücke vom Unglücksort: "Schrecklich".

Die britische Premierministerin Theresa May bezeichnete das Ereignis als "schrecklichen Vorfall". Der Vorfall habe "alle Merkmale einer Terrorattacke", sagte Anti-Terror-Koordinator Basu dem britischen Guardian zufolge. Sie berief eine Krisensitzung ein. Labour-Chef Corbyn twitterte, er sei total schockiert. Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan twitterte: "Meine Gedanken und Gebete sind bei den Betroffenen dieses entsetzlichen Angriffs auf unschuldige Mennschen". Kurz nach Mitternacht ging bei der Polizei ein Notruf ein, der über einen "Zusammenstoß zwischen einem Fahrzeug und Fußgängern" informierte. Die Einsatzkräfte wurden daraufhin zum Ort des Geschehens in der Seven Sisters Road geschickt. Bei den Opfern im Stadtteil Finsbury Park soll es sich nach übereinstimmenden Angaben vornehmlich um Besucher einer Moschee handeln. Die Ramadan-Stiftung brachte den blutigen Vorfall nahe der Moschee in Verbindung mit Islamhass.

Dem Fernsehsender Sky News und anderen britischen Medien sagten sie zudem, sie hätten den Eindruck gehabt, dass das Fahrzeug die Menschen mit Absicht getroffen hätte.

Das berichtet die Zeitung "The Independent".

Der weiße Lieferwagen, mit dem der Angreifer in die Menge fuhr, war bei einer walisischen Firma gemietet.

Am 22. Mai sprengte sich ein Attentäter bei einem Konzert der Popsängerin Ariana Grande in Manchester in die Luft.

Das Gebetshaus verurteilte den Vorfall: "Wir haben über Jahrzehnte sehr hart für eine friedliche und tolerante Gemeinschaft hier in Finsbury Park gearbeitet und verurteilen schärfstens jeden Akt des Hasses, der versucht, unsere wunderbare Gemeinschaft zu spalten", heißt es in einer Mitteilung, die das Muslim Welfare House im Internet veröffentlichte.

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