Polizei meldet Vorfall mit mehreren Opfern in London

Polizisten im Einsatz nach der Wahnsinnstat am Londoner Borough Market In der Nacht auf Montag ist in der britischen Metropole erneut ein Auto in eine Menschenmenge gefahren

Bei dem blutigen Zwischenfall im Londoner Stadtteil Finsbury Park ist ein Mann getötet worden, acht Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht.

Laut Polizei haben Anti-Terror-Spezialisten die Ermittlungen übernommen.

Ein Minivan raste offenbar in Passanten.

Die Hintergründe des Vorfalls waren zunächst völlig unklar.

Augenzeugen hatten den Fahrer des Lieferwagens laut Polizei festgehalten, bis Beamte eintrafen und ihn festnahmen. Der Mann wird als Vorsichtsmaßnahme in einem Krankenhaus behandelt. Ihre Gedanken seien bei den Verletzten, deren Angehörigen sowie den Rettungskräften vor Ort, ließ sie mitteilen. Es gebe Berichte über ein Fahrzeug, das Passanten gerammt habe, teilt die Polizei mit.

Der Fahrer eines Lieferwagens soll in der Nacht laut Augenzeugen absichtlich in eine Gruppe von Muslimen gefahren sein, die gerade von einem Gebet kamen. Aus seiner Sicht könnte es sich um einen gezielt gegen Muslime gerichteten Anschlag gehandelt haben.

Die Londoner Polizei sprach in einer Erklärung zunächst von einem "schweren Zwischenfall".

Die britische Premierministerin Theresa May bezeichnete das Ereignis als "schrecklichen Vorfall". Oppositionsführer Jeremy Corbyn zeigte sich nach dem Vorfall schockiert.

Ein Notruf sei kurz nach Mitternacht (01:20 Uhr MESZ) eingegangen, der einen "Zusammenstoß zwischen einem Fahrzeug und Fußgängern" gemeldet habe, erklärte die Polizei. Die Einsatzkräfte wurden daraufhin zum Ort des Geschehens geschickt. Im Kurzbotschaftendienst Twitter teilte der Muslim Council of Britain mit, dass ein Lieferwagen Gläubige überfahren habe, als sie die nahe gelegene Moschee im Stadtteil Finsbury Park am verlassen hätten. Unklar sei, ob dies mit Absicht geschah.

Mohammed Kozbar, der Vorsitzende der Moschee, sagte der Boulevard-Zeitung "The Sun": "Wer immer das getan hat, wollte Menschen verletzen. Das ist eine Terrorattacke". Die Polizei hat die Gegend um die Seven Sisters Road, wo das Fahrzeug in die Menschen fuhr, abgeriegelt. Ein solches Fahrzeug ist auch auf diversen Bildern zu sehen, die seit dem Vorfall im Netz kursieren. Am 3. Juni war auf der London Bridge ein von islamistischen Terroristen gesteuerter Kleinlaster in eine Menschengruppe gerast, wobei drei Personen unmittelbar getötet wurden. Ihr Amoklauf wurde durch Polizisten beendet, die die Täter erschossen. Der Rat forderte Polizeischutz für Moscheen.

Related:

Comments

Latest news

Merkel gratuliert Macron zum Sieg bei der Parlamentswahl
Anders als im ersten Wahlgang reicht in der zweiten Runde eine relative Mehrheit, damit ein Kandidat seinen Wahlkreis gewinnt. Er könnte aber schwächer abschneiden als erwartet, iwe aus ersten Prognosen nach Schließung der Wahllokale hervorgeht.

Prognose zur Wahl in Frankreich: Macrons Bündnis erreicht absolute Mehrheit
Vorhaben wie etwa die geplante weitreichende Reform des starren Arbeitsrechts, die manche erschrecken und andere wütend machen. Macrons stärkster Rivale, die bürgerliche Rechte um die konservativen Republikaner, kam zusammen auf etwa 21,6 Prozent.

Messengerdienste schließen Zusammenarbeit mit Sicherheitsbehörden zur
Der Schweizer Rivale Threema schließt eine Zusammenarbeit mit Strafverfolgungsbehörden in Deutschland gänzlich aus. Der Messenger-Dienst WhatsApp kritisiert die Überwachungspläne der Innenminister von Bund und Ländern.

Waldbrand in Portugal: Zahl der Todesopfer auf 57 gestiegen
Ein Feuerwehrmann ruht sich am 18.06.2017 nach seinem Einsatz bei der Bekämpfung eines Waldbrandes in Penela (Portugal) aus. Zudem sollte vor der Confed-Cup-Partie Portugal gegen Mexiko mit einem Moment des Schweigens der Todesopfer gedacht werden.

Benefits of online casino
Moreover, in some cities casinos are completely banned, and in this case, the cost of the road will be even higher. Also there you can find games such as keno or lotto - which are not very common in traditional institutions.

Other news