Ronaldo und die Steuern: Stürmerstar vor Weggang von Real?

Bayern München soll Interesse an einer Verpflichtung von Weltfußballer Cristiano Ronaldo haben. Die Entscheidung des Stars von Champions-League-Sieger Real Madrid sei "unumkehrbar", berichtete am Freitag die portugiesische Fachzeitung "A Bola". Ronaldos Anwalt António Lobo Xavier sieht seinen ebenso prominenten wie vermögenden Klienten dagegen als "Opfer einer Ungerechtigkeit". Wohl eher nicht, auch wenn Bayern-Präsident Uli Hoeneß nach dem Saisonende gesagt hatte, dass die Münchner "eine Granate" verpflichten wollen. Im schlimmsten Fall droht Ronaldo eine Haftstrafe.

Im Trainingsquartier der portugiesischen Nationalmannschaft beim ConFed-Cup in Russland verriet Cristiano Ronaldo seinen Mitspielern, das seine Entscheidung "endgültig" sei und er die spanische Hauptstadt verlassen werde. "Ich verlasse Real. Es gibt kein Zurück".

"Nach der Anklage der Staatsanwaltschaft wegen Steuerhinterziehung gab Real ein Statement heraus - allerdings offenbar erst, nachdem Ronaldo in einem Gespräch darauf gedrängt hatte". Grund sei seine Verärgerung über eine Anklage wegen Steuerhinterziehung.

Dafür soll Ronaldo Briefkastenfirmen auf den britischen Jungferninseln und in Irland gegründet haben.

Trotz Vertrag bis 2021 soll Ronaldo den Königlichen den Rücken kehren und ins Ausland wechseln wollen. Für 200 Millionen wäre Real demnach bereit, seinen Rekordtorschützen ziehen zu lassen. Der Klub war sehr wichtig in seiner Karriere.

Am ersten Trainingstag ließ Ronaldo aber zunächst mal Bilder sprechen. "Und ich fühle mich wie ein junger Mann", flötete der 32-Jährige vor knapp zwei Wochen in Cardiff, nachdem er mit Real Madrid gerade zum vierten Male die Champions League gewonnen hatte.

Cristiano Ronaldo zögert keine Sekunde.

Setzt United nach Pogba noch einen drauf? Aktuell verdient er ein Bruttogehalt von rund 50 Millionen Euro pro Jahr bei seinem Verein. Als mögliche Abnehmer für CR7 gelten Manchester United und PSG. Zwar hat der Portugiese in seinem Vertrag eine Ausstiegsklausel von einer Milliarde Euro verankert.

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