Spotify wächst mit tiefroten Zahlen

Spotify ist der beliebteste Musikstreamingdienst

Die Zahl klingt zunächst gewaltig: 140 Millionen Menschen nutzen Spotify. Allerdings muss dabei gesagt werden, dass die iPhone-Firma im Gegensatz zu Spotify keine werbefinanzierte Gratis-Version anbietet.

Spotifys Verlustgeschäft bei gleichzeitigem Nutzerzuwachs ist unter anderem Folge des Anstiegs der Kosten für die Produktentwicklung, des Marketings, der internationalen Expansion, der Personalausgaben sowie der Zahlungen an die Rechteinhaber seines Musikangebots.

Doch Nutzer-Rekord zum Trotz steckt die 2006 in Stockholm gegründete Web-Musik-Company Spotify weiterhin in finanziellen Schwierigkeiten und schreibt gar tiefrote Zahlen. Insgesamt erreichte Spotify letztes Jahr einen Umsatz von 2,9 Milliarden Euro. Nach Informationen von "Recode" sind Deals mit dem weltgrößten Musikkonzern Universal Music und dem Zusammenschluss unabhängiger Labels Merlin gemeint.

Dem Geschäftsbericht zufolge steigerte Spotify im vergangenen Jahr die Gesamtzahl der Nutzer von 91 auf 126 Millionen, dabei rückte der Anteil zahlender Abo-Kunden von 28 auf 48 Millionen vor.

Aktuell soll Spotify mehr als 50 Millionen zahlende Kunden besitzen. Die Nummer zwei der Branche, Apple Music, zählt 27 Millionen zahlende Nutzer. Spotify argumentierte stets, sie seien ein wichtiges Instrument, um Nutzer für die meist rund zehn Euro oder Dollar im Monat teuren Abos zu gewinnen. Zugleich erwirtschafteten die Gratis-Angebote aber auch selbst spürbare Werbeerlöse. Wie viele dieser Kunden aktuell für ein Spotify-Abo zahlen, ist nicht bekannt. Trotz des rasanten Wachstums musste das Unternehmen einen Verlust von über 500 Millionen Euro abschreiben.

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