Torero stirbt nach Unglück bei Stierkampf

Der spanische Torero Ivan Fandiño erlag seinen Verletzungen nach einem Unglück in der Stierkampfarena

Stierkämpfe sind eine grausame Tradition, bei der den Tieren unvorstellbares Leid zugefügt wird.

Ivan Fandiño hatte erst noch gejubelt, als er einem anderen Stier das Ohr abgeschnitten hatte.

Ein Torero ist in Frankreich von einem Stier aufgespießt und tödlich verletzt worden. Das Unglück ereignete sich bei einem Stierkampf-Festival in der südwestfranzösischen Kleinstadt Aire-sur-l'Adour. Die Hörner bohrten sich durch Fandiños Oberkörper.

In Spanien starb zuletzt im vergangenen Jahr ein Torero in der Arena, in Frankreich wurde laut dem Sender France Info seit dem Jahr 1921 kein Stierkämpfer mehr getötet.

Der 36-jährige aus dem Baskenland stammende Matador erlitt auf dem Weg ins rund 30 Kilometer entfernte Krankenhaus laut der französischen Nachrichtenagentur AFP zwei Herzstillstände. Der Oberste Gerichtshof Spaniens hob im Oktober ein seit rund vier Jahren geltendes Stierkampf-Verbot der Region Katalonien auf. Für viele ist die "Corrida" eine Kunst und ein Nationalsymbol. Für Gegner des Brauchtums ist das umstrittene Spektakel brutale Tierquälerei, bei der die Stiere oft zu Tode gefoltert werden. Im Mai beteiligten sich tausende Menschen in der spanischen Hauptstadt Madrid an einer Demonstration gegen den Stierkampf.

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