Tornado-Verlegung von Incirlik nach Jordanien ab Juli

Deutsche Tornados in Incirlik

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat einen Zeitplan für die Verlegung des Bundeswehr-Kontingents aus dem türkischen Incirlik auf eine Luftwaffenbasis in Jordanien vorgelegt. Bis Ende Juni seien die in Incirlik stationierten Soldaten und Flugzeuge im Flugplan der Anti-IS-Koalition fest eingeplant, anschließend würden die Tankflugzeuge "schnellstmöglich" nach Jordanien verlegt, sagte von der Leyen der "Bild am Sonntag". Ab Oktober sollen die AufklärungsTornados nach Plan wieder starten, so die Ministerin. "Für uns ist das Wichtigste, die Umzugsphase, in der wir nicht fliegen können, so kurz wie möglich zu halten", sagte die Verteidigungsministerin.

Hintergrund für den Abzug ist die Weigerung der türkischen Regierung, Bundestagsabgeordneten den Besuch deutscher Soldaten auf dem Luftwaffenstützpunkt zu gestatten. Die PKK kämpft sei 1984 mit Gewalt für mehr Autonomie der Kurden in der Türkei; in dem Konflikt wurden bisher mehr als 40.000 Menschen getötet.

Mit sechs Aufklärungsflugzeugen des Typs Tornado sowie einem Tankflugzeug beteiligt sich die Bundeswehr im Bündniskampf gegen den Daesh. Der IS ist in Syrien und dem Irak zurückgedrängt worden, kontrolliert aber nach wie vor Teile beider Länder.

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