US Open: Kaymer zum Abschluss mäßig - Jäger bricht ein

Bernd Wiesberger freut sich auf das US Open!             
             |                 APA

Insgesamt benötigte Kaymer 216 Schläge. Eine Verbesserung war in Griffweite.

In der Schlussrunde auf dem Par-72-Kurs im Bundesstaat Wisconsin zeigte Koepka trotz der grossen Nervenanspannung erstklassiges und nahezu fehlerfreies Golf. Mit Schlaggewinnen auf den Bahnen fünf und sieben kam er wieder auf gleich. An Loch 8 konnte Koepka noch einmal Führungsluft schnuppern, bevor Harman ihn wieder einholte. Er liegt nun zusammen mit Landsmann Brooks Koepka und dem Engländer Tommy Fleetwood auf dem geteilten zweiten Platz. Für den 27-Jährigen aus Florida war es der bisher größte Erfolg seiner Karriere.

"Es fühlt sich großartig an, meinen Namen neben so vielen anderen großen Namen auf dieser Trophäe zu verewigen", schwärmte Koepka nach seinem Triumph. Mit einer 74 spielte der 28 Jahre alte Münchner, der Tags zuvor bei seiner zweiten Major-Teilnahme erstmals den Cut überstanden hatte, seine schlechteste Turnierrunde und geht mit 218 Schlägen insgesamt mit 14 Schlägen Rückstand auf den Führenden Brian Harman (USA) in den Schlusstag. Sein Weg dorthin war unorthodox. Für Kaymer, der sich 2014 den US-Open-Titel gesichert hatte, war es ein Tag zum Vergessen.

Als Martin Kaymer mit langem Gesicht das Grün in Erin Hills verließ, jubelte der Amerikaner Justin Thomas über einen Traum-Rekord bei den US Open. Obwohl erst etwa die Hälfte der Saison absolviert ist und obwohl im zweiten Halbjahr auf der US PGA Tour die im Durchschnitt lukrativeren Turniere stattfinden, steht Koepkas Preisgeld-Saldo für 2017 schon bei 4,46 Millionen Dollar. Auch in Japan sammelte er Erfahrung, ehe ihm mit seinem ersten PGA-Turniersieg 2015 in Phoenix auch in der Heimat der Durchbruch gelang. "Die Woche verlief natürlich nicht so, wie ich es erwartet hatte, weil ich mich wirklich gut gefühlt habe, wie ich in das Turnier reingegangen bin", sagte die ehemalige Nummer eins der Welt bei "Golf.de". Der Nordire verpasste als 102. nach zwei Runden ebenso den Cut wie der Weltranglisten-Erste und Titelverteidiger Dustin Johnson (92.). Er startete seine Golferkarriere auf der europäischen Challenge Tour, anstatt auf der Web.com Tour, und erspielte sich über die European Tour einen Startplatz in den Majorturnieren.

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