Vapiano peilt mit Erlös aus Börsengang starken Ausbau seiner Restaurants an

Vapiano will bis Ende 2020 die Zahl seiner Restaurants deutlich vergrößern. Quelle Reuters

Das Unternehmen legte die Preisspanne auf 21 bis 27 Euro fest, damit wird der Börsengang des Restaurant-Betreibers bis zu 200 Millionen Euro schwer, insgesamt kommt das Unternehmen damit auf eine Bewertung von 643 Millionen Euro.

Die Erstnotiz ist für den 27. Juni geplant. Hinter Vapiano stehen die Mayfair Vermögensverwaltung der Tchibo-Familie Herz, Gründer Gregor Gerlach und der Wella-Erbe Hans-Joachim Sander. "Der Zugang zum Kapitalmarkt ist der richtige Schritt und wird unsere Wachstums- und Innovationspläne unterstützen", sagte Vapiano-Chef Jochen Halfmann.

Vapiano will in dem noch nicht feststehenden Angebotszeitraum 4.047.620 neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung in. Bis Ende 2020 soll sich die Zahl der Restaurants auf 330 beinahe verdoppeln. Die eigenen Restaurants - ohne Franchisenehmer - setzten im vergangenen Jahr 292 Millionen Euro um, das um Eröffnungskosten bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) lag bei knapp 33 Millionen Euro. Dadurch sollen sich nach dem Börsengang mehr als 30 Prozent der Papiere im Streubesitz befinden.

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