Wie teuer Ronaldo für einen neuen Klub würde

Vor ungewisser Zukunft Pierre Emerick Aubameyang

Während die britische Boulevardpresse schon ziemlich detaillierte Spekulationen über eine Rückkehr von Cristiano Ronaldo zu Manchester United anstellt, hat Real Madrids Erfolgscoach Zinédine Zidane den am Confed-Cup weilenden Portugiesen telefonisch kontaktiert.

Vor Anpfiff des 2:2-Auftaktspiels des Europameisters gegen Mexiko nutzte Portugals Teamchef Fernando Santos die wiederkehrenden Fragen für eine Verteidigungsrede.

The Sun berichtet nun von einem Dreier-Deal, nach dem Real seinen Wunschkeeper David de Gea bekommen soll, im Gegenzug würden die Königlichen Ronaldo und seinen unzufrieden Sturmkollegen Alvaro Morata auf die Insel ziehen lassen - inklusive einer wahnwitzigen Entschädigung von 200 Millionen Euro!

Die Nachricht von den Abwanderungsplänen des Portugiesen erreichte schnell Spanien. Aktuell verdient er ein Bruttogehalt von rund 50 Millionen Euro pro Jahr bei seinem Verein. Oder aber: Ronaldo und sein einflussreicher Berater Jorge Mendez drängen Real geschickt dazu, ihn in der Steueraffäre noch mehr zu unterstützen. Eine Milliarde Euro - das ist die vertraglich festgeschriebene Ablösesumme, für die der Superstar aus seinem bis 2021 gültigen Vertrag mit dem Champions-League-Sieger herausgekauft werden kann. "Ich würde alles für ihn tun, ich vertraue ihm zu hundert Prozent". Realistischer wären etwa 200 Millionen Euro, hinzukäme das Gehalt des Superstars. Neben Zidane soll auch Real-Kapitän Sergio Ramos bereits bei Ronaldo angerufen haben, um ihn zum Bleiben zu bewegen. Der 75-Jährige soll bereits mit Ronaldo gesprochen haben und könnte ein entscheidender Faktor bei dessen Entscheidung sein. Ein Wechsel nach China gilt als ausgeschlossen.

Für einen Verbleib bei Real spricht, dass Zidane einen grossen Einfluss auf Ronaldo besitzt.

Jetzt bringt die italienische Sportzeitung "Gazzetta dello Sport" Ronaldo und Bayern München zusammen. "Aber nicht zu dem Preis von 400 Millionen Euro", sagte dazu Massimiliano Mirabelli, der Sportdirektor des AC Milan, am Samstag. Eine Stellungnahme vom FC Bayern zu den Medienspekulationen aus Italien gab es bislang nicht.

Zwar hatte Uli Hoeneß bei der Meisterfeier darüber gesprochen, dass nur "Granaten" den Kader verstärken würden.

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