Club-Boss Perez: Ronaldo wird bei Real Madrid bleiben

Superstar will Real Madrid sofort verlassen

Grund dafür sei die Anzeige wegen Steuerhinterziehung gegen ihn in Spanien. Diese Summe soll Ronaldo, der mit Portugal heute beim Confed-Cup gegen Mexiko (17 Uhr, ORF eins) spielen wird, derzeit bei den "Königlichen" verdienen. Nach Perez' Informationen hätten Ronaldo und sein Management in Spanien die gleichen finanziellen Maßnahmen getroffen wie zu seiner Zeit in England. Der Vertrag des 32-jährigen Portugiesen läuft noch bis 2021.

"Wir repräsentieren Portugal beim Confederations Cup, darauf wollen wir uns konzentrieren".

Dennoch ließ es sich Santos nicht nehmen, das Wort für seinen Schützling zu ergreifen. "Ich kenne ihn viele Jahre, ich war sein letzter Coach, als er Portugal als 18-Jähriger verließ", sagte der Europameister-Trainer von 2016 in einer vehementen Rede. "Ich würde alles für ihn tun, ich vertraue ihm zu hundert Prozent".

400 Millionen für den 406-Tore-Mann?

Die Entscheidung des Stars von Real Madrid sei "unumkehrbar", berichtete am Freitag die portugiesische Fachzeitung "A Bola".

Allerdings sprachen bereits die Beträge, die der 32-jährige Superstar kostet, gegen einen Einstieg der Bayern in einen Ronaldo-Poker.

Florentino Pérez hat sich erstmals zu den Spekulationen um einen Abgang von Cristiano Ronaldo geäußert.

"Ronaldo ist Spieler von Real Madrid und wird das bleiben", sagte er der spanischen Sportzeitung "Marca". Eine Milliarde Euro - das ist die vertraglich festgeschriebene Ablösesumme, für die der Superstar aus seinem bis 2021 gültigen Vertrag mit dem Champions-League-Sieger herausgekauft werden kann. Für eine Verpflichtung von Weltfußballer Cristiano Ronaldo müssten mögliche Interessenten wie Paris St. Germain oder Manchester United die mit Abstand höchste Transfersumme der Fußballgeschichte auf den Tisch blättern. Für 200 Millionen sei Real demnach bereit, seinen absoluten Rekordtorschützen (394 Pflichtspiele, 406 Tore, 111 Assists) ziehen zu lassen.

Dazu kommen jedoch noch einmal 200 Millionen Euro, um Ronaldos fürstliches Gehalt von 50 Millionen brutto für vier Jahre bezahlen zu können. Die Rossoneri werden deswegen ins Gespräch gebracht, weil sie nach kürzlich erfolgter chinesischer Übernahme ähnliche Preise wie die in erster Linie gehandelten Verein ManUnited oder PSG zahlen könnten. "Aber nicht zu dem Preis von 400 Millionen Euro", sagte Massimiliano Mirabelli, der Sportdirektor des italienischen Clubs AC Mailand am Samstag dazu.

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