Goulard will nicht mehr französischem Kabinett angehören

Sylvie Goulard tritt zurück.

Goulard erklärte am Dienstag, sie habe Präsident Emmanuel Macron gebeten, der neuen Regierung nicht mehr anzugehören. Die Vorermittlungen hatten auch Europaministerin Marielle de Sarnez und Justizminister François Bayrou unter Druck gesetzt; letzterer fungiert auch als Vorsitzender der MoDem-Partei.

In ihrer Mitteilung schreibt sie einem Bericht der Zeitung Le Monde zufolge: "Für den Fall, dass die MoDem betreffende Vorermittlung dazu führt, dass die Arbeitsbedingungen meiner Mitarbeiter im Europäischen Parlament überprüft werden müssen, möchte ich in der Lage sein, ungehindert meine Ehrlichkeit und die ganze dort geleistete Arbeit unter Beweis zu stellen". Der Name der langjährigen EU-Abgeordneten Goulard war bislang in dem Zusammenhang aber nicht genannt worden.

Goulard ist das zweite Kabinettsmitglied, das der neuen Regierung nicht angehören wird.

"MoDem" gehört zum Bündnis des sozialliberalen Präsidenten Macron, das am Wochenende die Parlamentswahl in Frankreich haushoch gewonnen hat.

Die perfekt Deutsch sprechende 52-Jährige war erst seit rund einem Monat Verteidigungsministerin. Beide haben jegliches Fehlverhalten von sich gewiesen. Sie verwies zudem darauf, dass Staatschef Macron es zu einem seiner zentralen Ziele gemacht habe, das Vertrauen der Franzosen in die Politik wiederherzustellen. Der bisherige Wahlkampfmanager gilt als enger Vertrauter Macrons und ist in eine Immobilienaffäre verstrickt. Er soll Fraktionschef der Präsidentenpartei La République en Marche in der Nationalversammlung werden.

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