Haas unterliegt Zverev im Stuttgarter Viertelfinale

Für Tommy Haas gibt es auf seiner Abschiedstour ein Rasenduell mit seinem Kumpel Roger Federer.

Federer, der nach der freiwilligen zehnwöchigen Auszeit auf der Suche nach seinem 1.100sten Sieg war, konnte den ersten Satz mit 6 zu 2 sehr gut meistern.

"Wir hatten viele tolle Kämpfe in der Vergangenheit".

In der Vorschlussrunde des Rasenturniers trifft der Weltranglistenzehnte, der bei den French Open überraschend an seiner Auftakthürde gescheitert war, auf den an Position vier gesetzten Luxemburger Gilles Muller. Federer seinerseits vergab sieben Chancen zum Servicedurchbruch. "Aber man weiß nie, was passiert", sagte Haas.

Für Federer war es die vierte Niederlage im 17. Duell mit seinem drei Jahre älteren langjährigen Rivalen und die erste Startniederlage seit Oktober 2015, als er am Masters-1000-Turnier in Schanghai dem Spanier Albert Ramos-Viñolas unterlag.

Kohlschreiber hatte zuvor dafür gesorgt, dass Federer und Haas auf ihren Auftritt warten mussten. Die Saison 2016 musste der gebürtige Hamburger komplett auslassen. Danach ging es schleichend bergab.

Doch soweit will er noch nicht denken. "Das sind die Momente, für die man spielt". "Das ist vielleicht ein Grund, warum der Sieg noch einmal kam".

Doch ehe Roger Federer seine sieben Sachen auf dem Stuttgarter Killesberg zusammen packte, um sich ins Ostwestfälische aufzumachen, da wurde er noch von einem Reporter auf Englisch gefragt, wie er sich denn fühlen würde in der Haut des Stuttgarter Turnierdirektors, dem das große Zugpferd nun bereits im ersten Match abhanden gekommen ist. "Es ist schwierig, Worte zu finden", sagte er, selbst über seinen Erfolg im Duell der beiden Altstars verwundert. "Meine Tochter und Schwiegermutter sind erst heute aus Los Angeles angekommen", berichtete Haas. Tommy Haas wird am Weissenhof wohl nicht mehr aufschlagen. Auch einige sehenswerte Returns und Stoppbälle streute er ein. Der Schweizer führte zu diesem Zeitpunkt mit 6:2 und 2:1 mit Break.

Florian Mayer verpasste es am Abend, die Ausbeute noch weiter zu verbessern. Der 20-jährige Hamburger, Nummer zwei der Setzliste, besiegte den Franzosen Julien Benneteau in 57 Minuten mit 6:0, 6:4.

Wie Haas erreichte indes Vorjahresfinalist Philipp Kohlschreiber (Augsburg) in der baden-württembergischen Landeshauptstadt das Viertelfinale. "Ich versuche, mich jetzt fitzumachen für nächste Woche in Halle".

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