Mourinho in Spanien wegen Steuerhinterziehung angeklagt

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Die spanischen Steuerbehörden lassen nicht locker.

In Spanien angeklagt: der ehemalige Real-Trainer José Mourinho. 3,3 Millionen Euro soll Mourinho an Steuern unterschlagen haben. Nach Cristiano Ronaldo, ein Landsmann Mourinhos, hat die für Wirtschaftsdelikte zuständige Staatsanwaltschaft in Madrid somit den nächsten mutmaßlichen Steuersünder aus Portugal im Visier, berichtete die Zeitung "El Confidencial". Die Staatsanwaltschaft eröffnete ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung gegen den Portugiesen, der zwischen 2010 und 2013 die Mannschaft von Real Madrid trainiert hatte.

Speziell gehe es - ähnlich wie bei Ronaldo - um Einnahmen aus Bildrechten.

Mourinho hatte von 2008 bis 2010 Inter Mailand trainiert und mit dem Verein das große europäische Triple gewonnen. Seit vergangenem Jahr ist der Portugiese Trainer bei Manchester United.

Erst vor wenigen Wochen war außerdem der Argentinier Lionel Messi in Spanien wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 4,1 Millionen Euro zu einer 21-monatigen Haftstrafe verurteilt worden.

Genau wie Messi droht auch Ronaldo eine Verurteilung. Ronaldo wiederum muss am 31. Juli vor einem Richter in Madrid zu den Vorwürfen gegen ihn Stellung beziehen. Ronaldo soll gut 14,7 Millionen Euro hinterzogen haben.

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