Nach Medienschelte: Trump verbannt Regierungssprecher Spicer

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Sein Name steht für den rauen Stil, mit dem US-Präsident Donald Trump (71) seine Politik verkauft.

Der Pressesprecher der Regierung von US-Präsident Donald Trump, Sean Spicer, muss möglicherweise bald seinen Posten verlassen.

Seit Beginn der Regierung Trump ist Spicer eines der prominentesten Gesichter und er füllt seit dem Abgang von Kommunikationschef Mike Dubke eine schwierige Doppelrolle als Dubkes Nachfolger und Pressesprecher der Regierung aus. Nach Recherchen von Bloomberg ist für Spicer eine leitende Funktion in der Strategie-Abteilung von Trumps Team vorgesehen. Im April musste sich Spicer nach einem Hitler-Assad-Vergleich entschuldigen: "Nicht einmal Hitler hat Chemiewaffen eingesetzt". Dies sei ein Fehler gewesen. Eine offizielle Stellungnahme des Weißen Hauses zu den Gerüchten gibt es noch nicht.

Zuletzt nahm er an weniger Pressekonferenzen teil.

Zudem arbeitet das Präsidialamt wegen Trumps angespanntem Verhältnis zu den Medien bereits seit einiger Zeit daran, das Kommunikationsteam zu erweitern, um den Präsidenten in der Öffentlichkeit in ein besseres Licht zu rücken.

Im Dauerstreit zwischen Medienvertretern und dem Weißen Haus hat außerdem CNN-Starreporter Jim Acosta den US-Regierungssprecher Sean Spicer als "nutzlos" bezeichnet. Spicer beantworte Journalistenfragen häufig unzulänglich, sagte Acosta im CNN-Interview. Acosta reagierte auch auf die Praxis des Weißen Hauses, für einen Teil der täglichen Presse-Briefings keine Kameras oder professionellen Tonaufnahmen mehr zuzulassen. Bisher war ein grosser Teil der Briefings frei zugänglich übertragen worden. Überdies setzt das Weiße Haus vermehrt auf informelle Presseunterrichtungen in kleinem Kreise, bei denen Kameras oder Mitschnitte nicht erlaubt sind. Die Überlegungen seien jedoch vorläufig und eine Entscheidung noch nicht getroffen worden.

Anscheinend etabliere sich zunehmend als neue Norm, "dass dem Präsidenten der Vereinigten Staaten ermöglicht wird, sich zu isolieren und keine harten Fragen zu beantworten", sagte der Reporter. Und weiter: "Er hat sein Februar keine richtige Pressekonferenz mehr abgehalten". Demnach ist die Fox-News-Journalistin Laura Ingraham für die Stelle als Pressesprecherin im Gespräch, der Daily-Mail-Journalist David Martosko für den Posten als Kommunikationsdirektor.

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