Pentagon besiegelt Verkauf von Kampfjets an Katar

Iranische Soldaten wurden festgenommen

Katar zahlt dafür insgesamt 12 Milliarden Dollar.

Das Pentagon hingegen erklärte diesbezüglich, das Abkommen werde der katarischen Verteidigung eine enorme Fähigkeit verleihen sowie die gegenseitige Sicherheitszusammenarbeit zwischen den USA und Katar ausbauen. Jahrelang hätten beide Staaten bereits nebeneinander gekämpft, um Terrorismus auszulöschen und eine Zukunft mit Würde und Wohlstand zu ermöglichen. Unklar war, ob es sich bei dem jetzt abgeschlossenen Vertrag um einen zusätzlichen Waffenverkauf handelte, oder um einen Teil des Geschäfts vom November. Der Vollzug kommt nun aber zu einem Zeitpunkt, an dem sich die diplomatischen Spannungen zwischen Katar und anderen arabischen Staaten dramatisch verschärfen.

Verteidigungsminister Khalid Al Attiyah und sein US-amerikanischer Amtskollege James Mattis unterschrieben das Abkommen in Washington, teilte die staatliche Nachrichtenagentur Qatar News Agency mit. Denn zum einen haben die benachbarten Golfstaaten das Emirat isoliert, zum anderen befindet sich auf Katar das regionale Hauptquartier der US-Streitkräfte, mit einem entsprechend aufgerüsteten Flughafen, von dem aus US-Flugzeuge zum Kampf gegen den IS starten.

Der Konflikt zwischen Katar und seinen Nachbarn ist alt. Außenminister Rex Tillerson forderte alle Golfstaaten auf, vereint zu bleiben. Die von Saudi-Arabien angeführten Sanktionen gegen das arabische Land seien übermäßig in Umfang und Umsetzung. Das Emirat weist die Anschuldigungen zurück und wird seinerseits vom Iran und der Türkei unterstützt. Die USA unterhalten in Katar einen wichtigen Militärstützpunkt. Auf die Frage von Senatorin Elizabeth Warren, ob der diplomatische Streit US-Militäroperationen beeinträchtige, sagte Generalstabschef Joseph Dunford, dies sei nicht der Fall.

Am vergangenen Montag hatten Bahrain, Ägypten, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate bekannt gegeben, dass sie ihre Diplomaten aus Katar abberufen würden. Auch die iranfreundlichen Aussagen des Landes seien Saudi-Arabien ein Dorn im Auge.

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