Raum Leipzig/Halle Nach Anschlägen auf Bahnanlagen noch "kleinere Verzögerungen"

Eine Hinweistafel informiert in Berlin die Reisenden und Pendler im S Bahnhof Treptower Park über einen Kabelbrand

Berlin - Nach den Brandanschlägen auf Bahnanlagen in mehreren deutschen Städten, wie TAG24 berichtete, läuft der Gleisverkehr an den meisten Orten inzwischen wieder weitgehend reibungslos. Jetzt ist die Suche nach den Tätern in vollem Gange. Im Rheinland wurden zwischen Köln-Mülheim und Leverkusen-Opladen die Fernzüge über eine Güterzugstrecke umgeleitet.

Taten habe es auch in Bad Bevensen und in Bremen gegeben, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Hannover.

Nach den Brandanschlägen auf Bahnanlagen im Norden hat die Polizei keine neuen Hinweise auf die Täter. Auch in Berlin und in Nordrhein-Westfalen komme es noch zu einzelnen Verzögerungen. Die Ermittlungsbehörden schließen mit Blick auf den G20-Gipfel Anfang Juli in Hamburg einen politischen Hintergrund nicht aus. In Hamburg und Schleswig-Holstein fallen noch Regionalzüge aus. Ein Berliner Polizeisprecher erklärte, in der Nacht zum Montag habe es nach einem ersten Überblick 13 mutmaßliche Anschläge in mehreren Bundesländern gegeben. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Hamburg/Hannover. Die Ermittler prüfen derzeit die Echtheit eines möglichen Bekennerschreibens aus der linksextremen Szene. Zudem wurden der Bundespolizei zufolge zwei Brandsätze vor einer Zündung sichergestellt.

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